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DEMIUS – Abriss und Demontage, Berlin Termin holen

Wohnung entkernen in Berlin

Alles raus bis auf den Rohbau – von Hand, Raum für Raum. Mit Schutzwand vor der Tür und besenreiner Übergabe – damit das nächste Gewerk sofort anfangen kann.

Bad auf Rohbau zurückgebaut, Putz ab – der Heizkörper hängt unversehrt an der Wand
Neukölln: Ringsum ist alles abgeschlagen. Der Heizkörper hängt noch, die Leitungen stehen.
Von HandWanne für Wanne über die Treppe
12–18 m³Material aus einer 75-m²-Wohnung
StaubschutzFolienwand vor der Tür, Wege abgedeckt
Besenreinso übergeben wir
Der häufigste Fall

Warum eine Wohnung entkernt wird

Meistens steht eine Kern­sanierung an. Der Grundriss soll anders werden, das Bad an eine neue Stelle, die Leitungen sind aus den Sechzigern. Dann muss erst alles heraus, bevor jemand neu planen kann.

Die drei Anlässe, mit denen Kunden zu uns kommen:

  • Vor der Sanierung – die Wohnung wird neu geschnitten und komplett neu ausgebaut
  • Nach dem Kauf – die geerbte oder gekaufte Wohnung soll in den eigenen Zustand gebracht werden
  • Vor der Vermietung – nach langer Mietdauer ist der Ausbau verbraucht und kommt in einem Zug heraus
Entkernter Raum mit freigelegtem Ständerwerk einer Trennwand
Eine Trennwand auf dem Weg heraus: Beplankung ab, das Ständerwerk steht noch.

Der Unterschied zur allgemeinen Entkernung liegt weniger im Handwerk als in der Umgebung: Eine Wohnung liegt mitten in einem bewohnten Haus. Das bestimmt Ablauf, Zeiten und Schutz­maßnahmen.

Die eigentliche Aufgabe

Über Ihnen und unter Ihnen wohnen Menschen

Bei einer Wohnungs­entkernung ist der Rückbau der leichte Teil. Die eigentliche Arbeit ist, dass das Haus davon möglichst wenig merkt.

Was wir aufbauen, bevor der erste Hammer fällt

  • Staub­schutz­wand mit Reißverschlusstür vor der Wohnungstür
  • Treppenhaus abgedeckt, Handläufe verpackt, Aufzug geschützt
  • Absaugung am Gerät – der Staub wird gefasst, bevor er fliegt

Wann wir arbeiten

An Werktagen zwischen 7 und 20 Uhr ist Baulärm in Berlin zulässig. Wir fangen trotzdem selten vor 8 Uhr an und machen mittags Pause – nicht weil wir müssten, sondern weil eine Haus­gemeinschaft lange nachträgt.

Sonntags wird nicht gearbeitet. An Samstagen nur, wenn es der Termin verlangt und im Haus Bescheid gesagt wurde.

So arbeiten wirEin Aushang im Treppenhaus zwei Tage vorher wirkt mehr als jede Erklärung hinterher.

Der Berliner Altbau

Was unter dem Boden liegt

In einer Altbau­wohnung liegen oft drei bis vier Boden­schichten übereinander – jede aus einem anderen Jahrzehnt.

Ganz oben Linoleum oder Teppich aus den Neunzigern. Darunter Parkett aus der Nachkriegs­zeit. Darunter der Blindboden, darunter die Holzbalken mit Schüttung dazwischen – Sand, Schlacke oder Lehm, je nach Baujahr.

Geöffnete Altbauwand mit sichtbarer Schüttung zwischen den Deckenbalken
Die Schüttung zwischen den Balken – hier Sand und Bauschutt aus der Bauzeit. Sie wiegt mehr, als man ihr ansieht.

Diese Schüttung ist der Punkt, den fast alle unterschätzen. Sie wiegt erheblich, staubt extrem und muss trocken ausgetragen werden. Fehlt sie im Angebot, stimmt die Menge nicht.

Ähnlich ist es bei Wänden: Was aussieht wie Mauerwerk, ist im Altbau oft Rabitz – Putz auf Draht­geflecht. Das kommt leichter heraus als Ziegel, hinterlässt aber Drahtreste, die getrennt entsorgt werden müssen.

Deshalb öffnen wir bei der Besichtigung an einer unauffälligen Stelle den Boden. Zehn Minuten, die den Preis verlässlich machen.

Was herauskommt

Zwei bis drei Container aus einer Wohnung

Aus einer Dreizimmerwohnung mit 75 Quadrat­metern fallen je nach Bodenaufbau 12 bis 18 Kubikmeter Material an.

Getrennt wird schon in der Wohnung, nicht erst im Container:

  • Bauschutt – Estrich, Fliesen, Mauerwerk, Putz
  • Holz – Dielen, Zargen, Türen, Einbauten
  • Metall – Heizkörper, Rohre, Draht­geflecht, Beschläge
  • Bau­mischabfall – Gipskarton, Dämmung, Folien, Teppich

⚠️ Häufiger Irrtum: Gipskarton gehört nicht in den Bauschutt­container. Bauschutt ist mineralisch. Gipsplatten zählen wegen ihrer Papier­schicht zum Bau­mischabfall. Kommt beides in dieselbe Mulde, gilt der teurere Preis für die ganze Menge.

Mehr dazu unter Entsorgung und Container.

Altbauzimmer nach dem Rückbau, Wand entfernt, Leitungen liegen frei
Neukölln: Wand raus, Leitungen sichtbar. Der Dielenboden bleibt liegen.
Bad und Küche

Die beiden Räume, die am längsten dauern

In jeder Wohnung gibt es zwei Räume, die mehr Zeit kosten als alle anderen zusammen – und es sind immer dieselben.

Das Bad

Fliesen vom Boden bis zur Decke, oft in mehreren Lagen übereinander. Wer in den Achtzigern über die alten Fliesen neu gefliest hat, hinterlässt heute einen Aufbau von mehreren Zentimetern.

Darunter kommt meist ein Dickbett­mörtel zum Vorschein, der fest mit dem Untergrund verbunden ist. Dazu Wanne, Waschtisch, WC und die Rohre in der Wand – im Altbau häufig noch verzinkter Stahl, der beim Trennen zäh ist.

Die Küche

Weniger Fliesen, dafür mehr Technik: Anschlüsse für Wasser, Abwasser, Gas und Starkstrom, oft von mehreren Umbauten übereinander gelegt. Häufig findet sich hinter der Einbauküche ein alter Kamin­anschluss, der zugemauert wurde.

Beide Räume gehen zuerst an die Reihe, weil dort der meiste Bauschutt entsteht und der Container am schnellsten voll wird. Mehr dazu unter Fliesen entfernen.

Die Reihenfolge

Warum von oben nach unten gearbeitet wird

Eine Entkernung folgt einer festen Reihenfolge. Wer sie umdreht, arbeitet doppelt.

  • Zuerst die Ausstattung – Türen, Zargen, Einbauten, Sanitär­objekte. Alles, was sich abschrauben lässt, kommt vor dem groben Teil heraus
  • Dann die Decken – abgehängte Konstruktionen und Verkleidungen, damit nichts von oben in fertige Bereiche fällt
  • Dann die Wände – nicht tragende Trennwände, Fliesen­spiegel, Putz
  • Zuletzt der Boden – Belag, Estrich, Schüttung. Er nimmt den Schutt aus allen vorherigen Schritten auf und wird ohnehin zuletzt sauber

Die Installationen laufen quer dazu mit: Erst wenn Wasser und Strom freigeschaltet und die Leitungen gekappt sind, kann gefahrlos gearbeitet werden. Das ist der einzige Schritt, den wir nicht selbst machen – dafür braucht es einen Elektriker und einen Installateur.

Sagen Sie uns rechtzeitig Bescheid, wenn diese Freischaltung noch nicht erfolgt ist. Wir können dann den Termin so legen, dass niemand wartet.

Was am letzten Tag passiert

Der Abschluss ist mehr als Fegen. Die Rohdecke wird abgesaugt, die Staub­schutz­wand abgebaut, das Treppenhaus gereinigt und der Container abgeholt.

Dann gehen wir gemeinsam durch die leere Wohnung. Sie sehen, was übrig geblieben ist – freigelegte Leitungen, die Balkenlage, den Zustand der tragenden Wände. Das ist der Moment, in dem sich Dinge zeigen, die vorher niemand sehen konnte. Falls uns etwas auffällt, sagen wir es Ihnen, bevor der nächste Handwerker kommt.

Derselbe Raum

Vorher und nachher

Oben das Zimmer, wie wir es übernommen haben. Darunter, wie wir es übergeben haben. Dazwischen liegen Dielen, Tapete, Verkleidung und alles, was an den Wänden hing.

Bewohntes Wohnzimmer mit Dielenboden, Teppich und Fensterfront vor der Entkernung
VorherDielen, Teppich, verkleidete Wände.
Raum nach der Entkernung: Ständerwerk sichtbar, Rohboden gefegt, freie Fensteröffnungen
NachherStänderwerk frei, Boden gefegt, nichts mehr an den Wänden.

Was auf dem zweiten Bild fehlt, ist so wichtig wie das, was übrig ist: kein Schutt in der Ecke, keine Reste an den Anschlüssen, keine angeschlagenen Fenster­rahmen.

Eine Wohnung in Neukölln

Neun Bilder aus einer Altbauwohnung

Was Wohnungs­eigentümer fragen

Häufige Fragen

Muss ich die Haus­verwaltung informieren?

Ja, und zwar früh. Die meisten Verwaltungen wollen den Zeitraum kennen und wissen, wer verantwortlich ist. Bei einer Eigentümer­gemeinschaft kann außerdem ein Beschluss nötig sein, wenn Gemeinschafts­eigentum berührt wird – etwa Leitungen in tragenden Wänden.

Was ist mit dem Aufzug?

Wenn einer da ist, nutzen wir ihn für den Abtransport – mit Schutz­verkleidung. Manche Verwaltungen untersagen das. Dann geht es über die Treppe, was den Zeitaufwand erhöht und in den Preis einfließt.

Wie kommt der Bauschutt aus dem vierten Stock?

In Säcken über die Treppe oder mit einem Bauaufzug am Fenster, wenn die Fläche vor dem Haus das zulässt. Für den Container auf der Straße braucht es in Berlin eine Sondernutzungs­erlaubnis vom Bezirksamt – die beantragen wir mit einigen Tagen Vorlauf.

Kann ich in der Wohnung nebenan wohnen bleiben?

In der Nachbar­wohnung ja, in der betroffenen Wohnung nicht. Mit Staub­schutz­wand bleibt der Dreck dort, wo gearbeitet wird. Der Lärm allerdings nicht – damit muss das Haus für die Dauer der Arbeiten leben.

Was passiert mit dem Stuck?

Was bleiben soll, sagen Sie uns vorher. Stuck, Kasten­fenster, Türblätter, Dielen – all das wird abgeklebt und geschützt, bevor irgendetwas herausgenommen wird.

Im Berliner Altbau ist das die Regel, nicht die Ausnahme. Vieles davon ist nicht ersetzbar.

Was kostet eine Wohnungs­entkernung?

Das hängt an Fläche, Bodenaufbau, Etage und Zugang. Den Preis nennen wir schriftlich nach der kostenlosen Besichtigung – mit Rückbau, Container, Abfuhr und Entsorgungs­nachweis. Was wir gesehen haben, wird nicht nachberechnet.

Der nächste Schritt

Zehn Minuten vor Ort genügen

Wir öffnen den Boden an einer Stelle, schauen hinter eine Wand – und wissen, was zu tun ist.

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Das gehört oft dazu

Kevin, der digitale Assistent von DEMIUS — Bild von einer KI erzeugt Kevin antwortet sofort KI — dieser Assistent ist eine künstliche Intelligenz und antwortet rund um die Uhr