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DEMIUS – Abriss und Demontage, Berlin Termin holen

Entsorgung und Container

Sortenrein getrennt statt alles in eine Mulde. Das ist nicht nur besser für die Stadt – es kostet Sie weniger. Container, Abfuhr und Nachweis laufen über uns.

Transporter voll mit reinem Mauerwerk: Ziegel und Bruchstein ohne Beimischung
Eine Ladung, ein Material: Ziegel und Bruchstein, sonst nichts. So wird sie als reiner Bauschutt abgerechnet – und nicht als Bau­mischabfall.
Sortenreingetrennt schon in der Wohnung
Mit Nachweisfür Verwaltung und Bauamt
GenehmigungSonder­nutzung beantragen wir
Alles im PreisRückbau, Container, Abfuhr, Nachweis
Der Kern der Sache

Warum getrennter Abfall billiger ist

Geöffneter Sortiergreifer am Baggerausleger aus der Nähe
Der Sortier­greifer trennt schon beim Abbruch: Er hebt einzelne Teile heraus, statt alles zusammenzuschieben.

Entsorger rechnen nach Abfallart ab. Reiner Bauschutt kostet in der Entsorgung am wenigsten – er wird gebrochen und als Recycling­material wiederverwendet.

Bau­mischabfall ist deutlich teurer. Er muss aufwendig nachsortiert oder verbrannt werden. Und hier liegt der Punkt, den viele unterschätzen:

Eine einzige Gipskarton­platte im Bauschutt­container macht aus der ganzen Mulde Bau­mischabfall. Nicht die Platte wird teurer – die gesamte Ladung.So rechnen Entsorger ab

Mulde mit mineralischem Bauschutt: Ziegel, Beton und Mauerwerk ohne Beimischung
So sieht eine Mulde aus, die als reiner Bauschutt abgerechnet wird: Ziegel, Beton und Mauerwerk – und sonst nichts.

Deshalb trennen wir schon in der Wohnung, nicht erst unten am Container. Was in welchen Behälter kommt, ist keine Fleiß­aufgabe, sondern der Unterschied zwischen zwei Rechnungen.

Die vier Fraktionen bei uns

  • Bauschutt – mineralisch: Beton, Ziegel, Fliesen, Estrich, Putz, Mörtel, Keramik
  • Holz – Dielen, Balken, Türen, Zargen, Einbauten (behandelt und unbehandelt getrennt)
  • Metall – Heizkörper, Rohre, Draht­geflecht, Beschläge. Bringt oft sogar Erlös statt Kosten
  • Bau­mischabfall – Gipskarton, Dämmung, Folien, Teppich, Tapeten, Kunststoffe
Die häufigsten Irrtümer

Was nicht in den Bauschutt gehört

Diese vier Materialien landen am häufigsten im falschen Container – und machen die ganze Mulde teuer.

Gipskarton

Sieht mineralisch aus, ist es aber nicht. Die Papier­schicht macht ihn zum Bau­mischabfall. Der häufigste und teuerste Fehler.

Dämmung

Mineral­wolle, Styropor, Trittschall­folie – alles eigene Fraktionen. Bei schwimmendem Estrich kommt das automatisch mit heraus.

Bitumen und Teerpappe

Kann Teeröl enthalten und gilt dann als gefährlicher Abfall. Nie einfach mit in den Bauschutt.

Alles mit Schadstoff­verdacht

Asbesthaltiges Material, alte Bodenkleber, künstliche Mineral­fasern vor 1996 – eigener Weg, eigene Nachweise.

Mineralwolle geht in Säcke, nicht in die Mulde

Weiße Gewebesäcke mit alter Mineralwolle stehen zum Abtransport im Vorgarten eines Einfamilienhauses
Rudow: Die Dämmung aus einem Einfamilien­haus – gesackt, verschlossen, getrennt abgefahren.

Alte Dämmwolle staubt beim Anfassen. Sie kommt deshalb direkt an der Abbruch­stelle in Gewebesäcke, die verschlossen werden, bevor sie das Gebäude verlassen. Erst draußen werden sie gesammelt und getrennt abgeholt.

Das ist mehr Arbeit als Zusammen­schieben. Dafür bleibt der Bauschutt sauber. Eine Mulde, in der einmal Fasern liegen, ist keine Bau­schutt­mulde mehr, sondern Mischabfall – und der wird deutlich teurer abgerechnet.

Der Container in Berlin

Warum die Stell­genehmigung Vorlauf braucht

Container voller Bauschutt im verschneiten Kiefernwald, bereit zum Abtransport
Wannsee im Winter: Der Container steht, wo die Zufahrt es zulässt – auch wenn das ein Waldweg ist.

Steht der Container auf Privatgrund, ist es einfach. Steht er auf der Straße oder dem Gehweg – in Berlin fast immer –, braucht es eine Erlaubnis.

Diese Sondernutzungs­erlaubnis wird beim jeweiligen Bezirksamt beantragt. Zwölf Bezirke, zwölf Ämter, unterschiedliche Bearbeitungs­zeiten. Einige Tage Vorlauf sollten Sie einplanen, in Innenstadt­lagen eher mehr.

Kommt der Container ohne Erlaubnis, kann das teuer werden – und im schlimmsten Fall wird er abgeschleppt, bevor er voll ist.

Wir übernehmen das mit. Antrag, Absperrung, Beschilderung und die Abstimmung mit dem Amt gehören zum Auftrag, nicht zu Ihren Aufgaben.

Was noch dazukommt

  • Halteverbot einrichten, wenn Parkplätze weichen müssen
  • Nachbarn informieren, besonders in engen Kiezstraßen
  • Standzeit kurz halten – je länger, desto teurer und lästiger

Absetzer oder Abroller

Es gibt zwei Bauarten, und die Wahl entscheidet oft darüber, ob der Container überhaupt an die Stelle kommt, an der er gebraucht wird.

  • Absetz­container werden mit zwei Armen seitlich abgesetzt. Sie stehen in engen Höfen und Einfahrten, wo sonst nichts hinpasst – dafür fassen sie weniger.
  • Abroll­container werden über die Heckrolle abgekippt. Sie fassen deutlich mehr, brauchen aber geraden Anfahrtsweg und Platz hinter dem Fahrzeug.

Im Hinterhof in Neukölln steht ein Absetzer, an der Halle im Gewerbe­gebiet ein Abroller. Bei der Besichtigung schauen wir deshalb nicht nur auf die Menge, sondern auch auf die Zufahrt, die Einfahrts­höhe und den Wendekreis.

Was am Abkippen hängt

Beim Entsorger wird jede Lieferung angesehen. Passt der Inhalt nicht zur angemeldeten Abfallart, wird sie hochgestuft – und dann gilt der höhere Preis für die gesamte Mulde, nicht für den Teil, der stört.

Das ist der Grund, warum wir schon oben in der Wohnung trennen statt unten am Container zu sortieren. Was einmal zusammen in der Mulde liegt, lässt sich nicht mehr auseinanderrechnen.

Ihre Unterlagen

Was Sie am Ende in der Hand haben

Nach Abschluss bekommen Sie die Entsorgungs­nachweise. Nicht als Beiwerk, sondern weil Sie sie brauchen können.

  • Die Haus­verwaltung fragt danach, wenn Gemeinschafts­flächen betroffen waren
  • Die Eigentümer­gemeinschaft will bei größeren Maßnahmen wissen, wohin das Material ging
  • Das Bauamt verlangt Nachweise bei genehmigungspflichtigen Vorhaben
  • Ihre Versicherung braucht sie nach einem Brand- oder Wasser­schaden
  • Sie selbst – als Beleg, dass ordnungsgemäß entsorgt wurde

Bei Materialien mit Schadstoff­verdacht kommt der behördliche Entsorgungs­nachweis dazu. Der ist keine Formalie: Wer asbesthaltiges Material falsch entsorgt, haftet dafür – auch Jahre später.

Was mit dem Material geschieht

Wohin Ihr Bauschutt tatsächlich geht

Bauschutt landet nicht auf einer Halde. Er wird gebrochen, gesiebt und kommt als Recycling­material zurück in den Bau – als Tragschicht unter Straßen, als Verfüllmaterial, als Zuschlag für neuen Beton.

Das ist der Grund für den niedrigen Preis: Reiner Bauschutt ist kein Abfall, sondern ein Rohstoff. Der Aufbereiter verdient daran, wenn er ihn weiterverkauft – deshalb nimmt er ihn fast umsonst an.

Sobald Fremdstoffe dazwischen sind, kippt die Rechnung. Gips reagiert mit Zement und macht das Recycling­material unbrauchbar. Deshalb ist genau diese eine Platte im Container so teuer: Sie entwertet die ganze Ladung.

Schubkarre voll mit sauber getrennten Ziegeln vor sortiertem Abbruchmaterial
So entsteht eine reine Fraktion: Ziegel für Ziegel von Hand aussortiert, während ringsum noch alles durcheinander liegt. Diese Schubkarre ist der Unterschied zwischen Rohstoff und Mischabfall.

Was aus den vier Fraktionen wird

  • Bauschutt → gebrochen zu Recycling­schotter für den Straßen- und Tiefbau
  • Holz → je nach Behandlung Spanplatte oder Energieholz
  • Metall → eingeschmolzen, praktisch verlustfrei wiederverwertbar
  • Bau­mischabfall → aufwendig nachsortiert, der Rest verbrannt

Wer trennt, sorgt also nicht nur für eine kleinere Rechnung. Er sorgt dafür, dass aus einer Berliner Altbauwand wieder Baumaterial wird statt Rauch.

Was die einzelnen Fraktionen in Berlin und Brandenburg tatsächlich kosten, haben wir aus den amtlichen Gebührensatzungen zusammengetragen: Was kostet es, Bauschutt zu entsorgen?

Warum uns das wichtig ist

Der sauberste Container ist der, den man gar nicht braucht.

So arbeiten wir

Beim Präzisions­rückbau entsteht weniger Abfall als beim Abriss mit schwerem Gerät. Was stehen bleiben kann, bleibt stehen – und muss dann weder bezahlt noch gefahren noch entsorgt werden.

Das ist der Teil unserer Arbeit, den man auf keiner Rechnung sieht: die Kubikmeter, die gar nicht erst anfallen.

Abgrenzung

Bauabfall ist nicht Sperrmüll

Zwei Dinge werden häufig verwechselt, weil beides „weg muss“ – sie folgen aber ganz verschiedenen Wegen.

Bauabfall

Alles, was fest verbaut war: Estrich, Fliesen, Wände, Rohre, Türen, Bodenbeläge. Das ist unser Feld, und es geht in die vier Fraktionen oben.

Sperrmüll und Hausrat

Möbel, Kleidung, Geschirr, Elektro­geräte, alles Bewegliche. Rechtlich ist das kein Bauabfall, sondern Siedlungs­abfall – mit eigenen Regeln, eigenen Annahme­stellen und eigenen Preisen.

Elektro­geräte sind noch einmal ein Fall für sich. Sie dürfen nach dem Elektro­gesetz nicht in den normalen Abfall, sondern gehören zu einer Sammel­stelle. Kühlgeräte enthalten zusätzlich Kältemittel und müssen gesondert behandelt werden.

Wenn in einer Wohnung beides ansteht – die alte Einrichtung raus und danach der Rückbau –, sagen Sie es bei der Besichtigung. Wir planen dann beides in einem Zug, statt dass Sie zwei Firmen an zwei Terminen brauchen.

Ein Hinweis noch: Bei einer geerbten Wohnung lohnt ein Durchgang, bevor wir kommen. Viele Möbel, Bücher und Werkzeuge finden über Klein­anzeigen oder Sozialkaufhäuser einen neuen Platz. Das spart Entsorgungs­kosten und ist allemal besser, als alles in die Mulde zu werfen.

Zwei Dinge, die niemals in den Container dürfen

Farb- und Lackreste gelten als gefährlicher Abfall, auch in kleinen Mengen. Sie gehören zur Schadstoff­sammelstelle, nicht in den Bauschutt. Aus­gehärtete Farbe in der Dose ist unproblematisch, flüssige nicht.

Leuchtstoffröhren und Energiesparlampen enthalten Quecksilber. Beim Rückbau abgehängter Decken kommen sie fast immer in größerer Zahl zum Vorschein. Wir nehmen sie getrennt mit – zerbrochen im Container wären sie ein Problem für alle, die danach damit arbeiten.

Vier Fraktionen

Was von einer Baustelle herunterkommt

Was Kunden fragen

Häufige Fragen zur Entsorgung

Ist die Entsorgung im Preis enthalten?

Ja. Im Preis stecken Rückbau, Container, Abfuhr und die Nachweise. Das ist genau der Punkt, an dem sonst Nachträge entstehen – deshalb ist er bei uns Teil des Angebots.

Wie viele Container brauche ich?

Aus einer Dreizimmerwohnung mit 75 Quadrat­metern fallen bei einer Entkernung 12 bis 18 Kubikmeter an – zwei bis drei Container. Beim Estrich allein ist es weniger Volumen, aber deutlich mehr Gewicht.

Kann ich den Container auch selbst bestellen?

Können Sie. Achten Sie dann auf zwei Dinge: die Stell­genehmigung und die richtige Abfallart. Landet Gipskarton im Bauschutt­container, wird die ganze Mulde als Bau­mischabfall abgerechnet.

Was passiert mit dem Metall?

Heizkörper, Rohre und Beschläge gehen zum Schrott­händler. Metall hat einen Wert – das rechnen wir gegen, statt es als Abfall zu berechnen.

Wie lange darf der Container stehen?

Das legt die Sondernutzungs­erlaubnis fest, meist wenige Tage. Wir planen so, dass er kommt, wenn gearbeitet wird, und geht, sobald er voll ist. Jeder Standtag kostet – und nimmt der Nachbar­schaft einen Parkplatz.

Was ist mit Sperrmüll aus der Wohnung?

Möbel, Hausrat und Elektro­geräte sind kein Bauabfall, sondern eine eigene Sache. Wenn beides ansteht, sagen Sie es bei der Besichtigung – dann planen wir es mit ein, statt dass Sie zweimal jemanden brauchen.

Der nächste Schritt

Sie müssen sich um nichts kümmern

Wir sagen Ihnen, welcher Container für Ihr Objekt der richtige ist, kümmern uns um Bestellung und Genehmigung und trennen so, dass die Abfuhr am Ende weniger kostet.

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Kevin, der digitale Assistent von DEMIUS — Bild von einer KI erzeugt Kevin antwortet sofort KI — dieser Assistent ist eine künstliche Intelligenz und antwortet rund um die Uhr