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DEMIUS – Abriss und Demontage, Berlin Termin holen

Fliesen entfernen in Berlin

Bad und Küche sind die schmutzigsten Räume beim Rückbau – und die, bei denen am meisten schiefgehen kann. Entscheidend ist nicht die Fliese, sondern das, was darunter liegt.

Bad im Rückbau: Wandfliesen abgeschlagen, Badewanne ausgebaut und aufgestellt
Neukölln: Fliesen ab, Wanne raus. Der Untergrund entscheidet, wie weiter gearbeitet wird.
StaubarmAbsaugung direkt am Gerät
Dickbettder aufwendige Fall im Altbau
Bauschuttmineralisch, gut zu verwerten
Preis stehtschriftlich nach der Besichtigung
Der entscheidende Punkt

Nicht die Fliese ist das Problem, sondern der Kleber

Eine Fliese abzuschlagen dauert Sekunden. Was danach an der Wand klebt, bestimmt den Aufwand – und ob der Untergrund heil bleibt.

Dünnbett – der moderne Fall

Seit den Siebzigern üblich: Die Fliese sitzt in einer wenige Millimeter dünnen Kleber­schicht auf einem verputzten oder gespachtelten Untergrund. Sie lässt sich vergleichsweise sauber lösen, der Kleber wird abgeschliffen.

Dickbett – der Altbaufall

Davor wurden Fliesen in ein bis zu drei Zentimeter dickes Mörtelbett gelegt. Dieses Bett ist mit dem Mauerwerk verbunden und muss mit heraus. Das ist deutlich mehr Material, mehr Gewicht und mehr Zeit.

Erkennen lässt es sich erst, wenn die erste Fliese unten ist. Deshalb öffnen wir bei der Besichtigung eine Stelle.

Fliese auf Fliese

Ein Klassiker aus den Achtzigern und Neunzigern: Über die alten Fliesen wurde einfach neu gefliest. Das ergibt einen Aufbau von mehreren Zentimetern und zwei Kleber­schichten übereinander.

Der Vorteil: Die untere Lage schützt oft den Untergrund. Der Nachteil: doppelt so viel Material.

Was darunter liegt

Warum wir vorher fragen, was danach kommt

Fliesen entfernen ist nie Selbstzweck. Was danach an die Wand soll, entscheidet, wie gearbeitet wird.

Neu gefliest wird

Dann muss der Untergrund tragfähig und eben sein, aber nicht schön. Kleberreste dürfen bleiben, wenn sie fest sitzen.

Verputzt oder gestrichen wird

Dann muss alles runter bis auf den Rohbau. Jede Kleberinsel zeichnet sich später im Anstrich ab.

Eine Trockenbau­wand davorkommt

Dann reicht oft, die Fliesen grob zu entfernen. Der Rest verschwindet hinter der Beplankung.

Alles rauskommt

Bei einer Entkernung spielt der Untergrund keine Rolle – dann kann grob und schnell gearbeitet werden.

Sagen Sie uns diesen einen Punkt bei der Besichtigung. Er verändert den Aufwand erheblich.

Der Berliner Altbau

Was Leichtbau­wände aushalten

In Berliner Altbauten sind Badezimmerwände oft keine massiven Wände.

Häufig steht dort eine Rabitzwand – Putz auf einem Draht­geflecht, manchmal nur wenige Zentimeter dick. Sie wurde eingezogen, als in den Zwanzigern und Dreißigern Bäder in bestehende Wohnungen gebaut wurden.

Mit dem großen Gerät ist dort schnell ein Loch in der Wand – und der Blick geht in die Nachbar­wohnung. Das ist kein theoretisches Risiko, sondern der Schaden, den wir im Altbau am häufigsten zu sehen bekommen.

So arbeiten wirMan hört an der ersten Fliese, was dahinter ist. Darauf achten wir, bevor Druck kommt.

Dasselbe gilt für Leitungen: In Badwänden liegen Wasser- und Elektro­leitungen oft direkt unter dem Fliesen­spiegel, im Altbau ohne verlässliche Verlegezonen.

Der Staub

Warum Fliesen der schmut­zigste Rückbau sind

Beim Abschlagen von Fliesen entsteht feiner Quarzstaub – der Staub, der beim Einatmen am gefährlichsten ist.

Deshalb gilt hier dasselbe wie bei jedem Rückbau im bewohnten Haus, nur strenger:

  • Staub­schutz­wand mit Reißverschlusstür vor dem Raum
  • Absaugung am Gerät, auf Wunsch mit Industrie­sauger der Staubklasse H
  • Nass arbeiten, wo es geht – beim Schleifen der Kleberreste
  • Abtransport in geschlossenen Behältern, nicht in offenen Eimern durchs Treppenhaus

Fliesen und Mörtelbett sind reiner Bauschutt – mineralisch, gut zu verwerten und in der Entsorgung entsprechend niedrig im Preis. Voraus­gesetzt, es kommt nichts anderes dazu. Mehr dazu unter Entsorgung und Container.

Freigelegte Ziegelwand mit hellen Kleberspuren, wo die Fliesen saßen
Was nach den Fliesen übrig bleibt: der Kleber. Er kostet die meiste Zeit.
Der Ablauf

Wie ein Bad in einem Tag leer wird

Die Reihenfolge ist keine Gewohnheit, sondern spart Arbeit. Andersherum wird zweimal geräumt.

Kleines Bad unter der Dachschräge mit blauen Wandfliesen, WC, Waschbecken und Heizkörper
Ein Bad wie dieses ist in einem Tag leer. Eng, Dachschräge, jede Wand anders – dafür überschaubare Fläche.

Bei kleinen Bädern entscheidet nicht die Quadratmeter­zahl über den Tag, sondern die Zahl der Ecken. Unter einer Dachschräge kommt man mit dem großen Gerät nicht überall hin, dort wird von Hand gearbeitet.

Absperren und schützen

Staub­schutz­wand vor die Tür, Abflüsse verschließen, Treppenhaus abdecken. Wasser muss abgestellt und abgetrennt sein.

Objekte heraus

Wanne, Waschtisch, WC, Armaturen und Vorwand. Erst danach kommt man an die Wand dahinter.

Fliesen von oben nach unten

Wände zuerst, damit der Schutt auf den noch geschützten Boden fällt. Abgesaugt wird direkt am Gerät.

Boden zuletzt

Er nimmt den Schutt der Wände auf und wird ohnehin als Letztes entfernt – oft gleich mit dem Estrich.

Am Ende wird gefegt, abgesaugt und der Bauschutt getrennt abgefahren. Der Raum ist besenrein für das nächste Gewerk.

Die Küche

Weniger Fläche, mehr Über­raschungen

In der Küche geht es selten um raumhohe Wände. Meist ist es ein Spiegel von 50 bis 60 Zentimetern über der Arbeits­platte – dafür steckt dahinter mehr Technik als im Bad.

Hinter der Einbauküche liegen Anschlüsse für Wasser, Abwasser, Starkstrom und häufig Gas. In Berliner Altbauten kommt oft ein zugemauerter Kamin­anschluss zum Vorschein – dort stand einmal ein Kohleherd. Diese Öffnung ist nur zugesetzt, nicht vermauert, und gibt beim Anschlagen nach.

Ein zweiter Punkt: Küchen­spiegel wurden häufig direkt auf die Tapete geklebt oder auf einen dünnen Putz. Beim Abnehmen kommt dann mehr Wand mit, als jemandem lieb ist. Was danach an die Wand soll, entscheidet auch hier über den Aufwand.

Was mitkommt

  • Fliesen­spiegel samt Kleber und Fugenmasse
  • Arbeits­platte und Unter­schränke, falls sie mit sollen
  • Anschluss­dosen und Blenden – die Leitungen bleiben, gekappt und gesichert
  • Dunstabzug und Rohrführung, wenn sie in der Wand liegt

Steht ohnehin eine Wohnungs­entkernung an, gehen Bad und Küche als Erstes an die Reihe. Dort entsteht der meiste Bauschutt, und der Container ist am schnellsten voll.

Ein Bad in Neukölln

Von der Fliese bis zum Rohbau

Was Kunden fragen

Häufige Fragen zu Fliesen

Kann ich die Fliesen nicht überfliesen lassen?

Technisch geht das, wenn der alte Belag fest sitzt. Es bringt aber drei Nachteile. Der Aufbau wird dicker. Türen und Anschlüsse passen möglicherweise nicht mehr. Und der Nächste, der etwas ändern will, hat doppelt zu tun.

Im Bad kommt hinzu, dass die Abdichtung unter den alten Fliesen nicht mehr geprüft werden kann.

Kann ich das selbst machen?

Bei einer Wand im Dünnbett auf massivem Untergrund: ja, mit geliehenem Gerät. Drei Dinge werden unterschätzt: der Staub, das Gewicht und die Frage, was hinter der Wand steckt.

Bei Rabitz­wänden, Dickbett oder Leitungen im Spiegel raten wir davon ab.

Kann unter den Fliesen Asbest sein?

Ja. Fliesen­kleber und Spachtel­massen aus der Zeit vor 1993 können Asbest enthalten, besonders die grauen und schwarzen Kleber.

Sicherheit gibt nur eine Labor­analyse. Bei Verdacht wird beprobt, bevor irgendetwas angefasst wird – die Arbeiten richten sich dann nach der Gefahrstoffverordnung und der Technischen Regel TRGS 519.

Wie lange dauert ein Bad?

Ein normales Berliner Bad mit 4 bis 6 Quadrat­metern Grundfläche und raumhohem Fliesen­spiegel ist im Dünnbett meist an einem Tag leer. Bei Dickbett oder doppelter Lage entsprechend länger.

Nehmen Sie Wanne und Waschtisch mit?

Ja, das gehört dazu. Sanitär­objekte, Armaturen und Vorwand­elemente kommen mit heraus. Sagen Sie uns nur vorher, ob das Wasser bereits abgestellt und abgetrennt ist.

Ist die Wanne einbetoniert oder gemauert eingefasst, kommt der Sockel mit heraus. Das fällt bei der Besichtigung auf und steht dann im Angebot.

Was passiert mit der Abdichtung darunter?

In Bädern ab den Neunzigern liegt unter den Fliesen eine Verbund­abdichtung. Sie wird beim Entfernen zwangsläufig zerstört und muss vom nachfolgenden Gewerk neu aufgebaut werden.

Bei älteren Bädern gibt es oft gar keine – dann ist der Rückbau der Moment, in dem das erstmals auffällt.

Der nächste Schritt

Eine Fliese sagt uns, was Sie haben

Bei der Besichtigung öffnen wir eine kleine Stelle. Danach wissen wir, ob Dünnbett oder Dickbett – und was es kostet.

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Das hängt oft zusammen

Kevin, der digitale Assistent von DEMIUS — Bild von einer KI erzeugt Kevin antwortet sofort KI — dieser Assistent ist eine künstliche Intelligenz und antwortet rund um die Uhr