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DEMIUS – Abriss und Demontage, Berlin Termin holen

Abriss und Entkernung in Spandau und Siemensstadt

Hier stehen die Hallen – und gleich daneben die Häuser der Leute, die darin gearbeitet haben. Zwei Bauaufgaben in Sichtweite, mit völlig verschiedenen Regeln.

Halle und WohnungWerk und Siedlung liegen nebeneinander
Unter dem Hallenbodenselten nur eine Schicht
Welterbe-Siedlunghier wird nichts ausprobiert
Preis stehtschriftlich nach der Besichtigung
Scherenarbeitsbühne unter einer Hallendecke bei der Höhenarbeit
Was oben hängt, kommt von oben herunter. Für Hallen­decken arbeiten wir von der Bühne, nicht von der Leiter.
Die Ausgangs­lage

Werk und Siedlung liegen nebeneinander

In keinem anderen Teil Berlins ist der Zusammen­hang so sichtbar: Die Fabrik brauchte Arbeiter, die Arbeiter brauchten Wohnungen, und beides wurde zusammen geplant.

Für uns bedeutet das zwei verschiedene Aufträge in derselben Gegend. In der Halle zählen Deckenlast, Tor und Fundament. In der Siedlung zählt Rücksicht – auf Nachbarn und auf die Substanz.

Wer nur Hallen kann, macht in der Siedlung Schaden. Wer nur Wohnungen kann, steht in der Halle vor dem Fundament und weiß nicht weiter.Aus der Praxis

Der eigene Fall

Rückbau in einer Welterbe-Siedlung

Die Groß­siedlung Siemensstadt entstand zwischen 1929 und 1934. Weil fast alle beteiligten Planer der Architektenvereinigung „Der Ring" angehörten, heißt sie bis heute Ring­siedlung. Gebaut haben sie unter anderem Gropius, Bartning, Häring und Scharoun, von dem der städtebauliche Entwurf stammt.

Seit 2008 gehört sie zum UNESCO-Welterbe, gemeinsam mit fünf weiteren Berliner Siedlungen der Moderne.

Gebaut wurden kleine Wohnungen für Siemens-Beschäftigte mit geringem Einkommen – mit einheitlichen Grundrissen und gleichen Raumgrößen. Genau das ist der Punkt: Der Zuschnitt gehört zur Substanz, nicht nur die Fassade.

Innen ist der übliche Rückbau möglich: Bad, Küche, Beläge, Leitungen. Sobald jedoch Fenster, Fassade oder der Zuschnitt berührt werden, klärt der Eigentümer das vorher mit der Denkmal­behörde.

Wir arbeiten in solchen Häusern langsamer und mit mehr Hand­werkzeug. Was einmal beschädigt ist, lässt sich hier nicht einfach ersetzen.

Die Halle

Was unter dem Hallenboden steckt

Ein Industrie­estrich auf dicker Betonplatte, darin oder darunter die Fundamente von Maschinen, die längst verkauft sind. Dazu Kanäle für Leitungen, Absaugung und Kühlung.

Ein Maschinen­fundament ist kein Bestandteil des Quadrat­meter­preises. Es ist eine eigene Position – mit eigener Technik, eigenem Zeitbedarf und eigenem Abtransport.

Deshalb öffnen wir zuerst an einer Stelle und sehen nach. Erst danach steht die Zahl im Angebot.

Ein Hallenboden

Vier Bilder aus einem Auftrag

Die Reihenfolge

Wie eine Werkstatt geräumt wird

Zuerst das Lose: Regale, Material, Reste des Betriebs. Dann die Technik – Absaugung, Druckluft, Starkstrom, Beleuchtung.

Was verkauft oder weiterverwendet werden soll, bauen wir zerstörungsfrei aus. Metall wird getrennt verwertet und bringt Erlös, der in die Abrechnung einfließt.

Danach die Einbauten: Trennwände, Büroboxen, Zwischen­decken. Zuletzt der Boden, wenn er überhaupt heraus muss.

Die Altstadt

Enge Gassen, wenig Stellfläche

Die Spandauer Altstadt ist das Gegenteil der Industrie­fläche: schmale Straßen, kaum Platz für ein Fahrzeug, feste Anliefer­zeiten.

Dort arbeiten wir mit kleineren Behältern und beantragen die Halteverbots­zone früh. Ein Container, der eine Gasse blockiert, macht mehr Ärger als der ganze Rückbau wert ist.

Ansonsten gilt, was in jedem Altbau gilt: Holzbalken­decken, Füllung, enge Treppen, getrennte Sammlung.

Die Siedlungen

Haselhorst, Staaken, Hakenfelde

Rund um die Ring­siedlung liegen weitere Wohnanlagen der zwanziger bis fünfziger Jahre, dazu Zeilen­bauten der Nachkriegs­zeit und Eigenheime in Kladow und Gatow.

Die Wohnungen sind meist kleiner als in der Innenstadt, die Wege dafür kürzer: eigener Hof, Stellplatz vor dem Haus, selten Halteverbot nötig.

Das macht den Rückbau hier planbarer – und meist günstiger als derselbe Auftrag in Mitte.

Die Kosten

Was den Preis hier bestimmt

Das Fundament. Bei Hallen der größte Unsicherheits­faktor – deshalb sehen wir vorher nach.

Die Technik. Was getrennt und demontiert wird, kostet Zeit und bringt über das Metall einen Teil zurück.

Die Rücksicht. In der Welterbe-Siedlung wird von Hand gearbeitet. Das ist langsamer und in der Sache richtig.

Wir rechnen nach Positionen ab. Was im Angebot steht, steht auch auf der Rechnung. Kommt beim Öffnen etwas heraus, das vorher niemand sehen konnte, melden wir es mit Foto, bevor weitergearbeitet wird.

Das Gebiet

Wo wir hier arbeiten

In Spandau, in der Altstadt, in Haselhorst, in Hakenfelde, in Staaken, in Kladow und Gatow.

In Siemensstadt in den Wohnanlagen und auf den Gewerbe­flächen entlang der Nonnendammallee.

Unser Büro steht in der Prenzlauer Allee. Nach Spandau fahren wir früh – dafür bleibt der ganze Tag für die Arbeit.

Leere Halle mit freiliegendem Betonboden, besenrein
Der Rohboden liegt frei, die Halle ist gefegt. Ab hier übernimmt das nächste Gewerk.
Die Fläche danach

Was mit der leeren Halle passiert

Nach dem Rückbau steht die Frage, die vorher niemand stellt: In welchem Zustand soll die Fläche übergeben werden?

Besenrein heißt, der Boden ist geräumt und gekehrt. Rohbau­zustand heißt, auch Einbauten und Beläge sind weg. Beides sind verschiedene Angebote.

Bei Gewerbe­flächen kommt oft eine dritte Variante dazu: Die Halle bleibt nutzbar, nur eine Nutzung wird ausgebaut. Dann bleiben Tore, Kranbahn und Haupt­leitungen stehen.

Wir klären das vor dem Angebot mit einem Satz im Leistungs­verzeichnis. So steht später nicht Aussage gegen Aussage.

Abriss

Abriss auf dem Werksgelände

Auf den Gewerbe­flächen steht häufig ein Gebäude zu viel: eine Halle, die niemand mehr füllt, ein Kesselhaus, ein Schornstein, ein Anbau ohne Nutzung.

Solche Abrisse laufen bei uns in derselben Reihenfolge wie jeder Rückbau: erst trennen, dann demontieren, dann abtragen. Was Erlös bringt, geht sortenrein in die Verwertung.

Und alles, was stehen bleibt, wird vorher gesichert – gemeinsame Wände, Leitungen, Zufahrten für die Nachbar­betriebe.

Mehr dazu: Industrie­rückbau, Schornstein abbrechen, Hausabriss.

Häufige Fragen

Was Auftraggeber hier meistens fragen

Kann eine Kranbahn genutzt werden?

Nur nach Prüfung. Alte Kranbahnen brauchen eine gültige Prüfung und einen befähigten Bediener. Wo das nicht vorliegt, arbeiten wir mit eigenem Gerät.

Wie wird mit Abscheidern und Altöl umgegangen?

Getrennt und nicht von uns allein. Abscheider werden vor dem Rückbau durch einen Fachbetrieb geleert und dokumentiert. Erst danach beginnt die Demontage.

Darf in der Welterbe-Siedlung überhaupt gearbeitet werden?

Innen ja, im üblichen Umfang. Was Fassade, Fenster oder Zuschnitt betrifft, geht vorher zur Denkmal­behörde. Wir richten den Ablauf danach und fangen nicht vorher an.

Und wenn Schadstoffe auftauchen?

Dann wird an dieser Stelle gestoppt. In Industrie­bauten sind alte Dämmungen, Beschichtungen und Kleber die üblichen Kandidaten. Wir melden es mit Foto, Sie entscheiden über die Beprobung, die Sanierung macht ein Fachbetrieb.

Was passiert mit dem Material?

Getrennt schon vor Ort: Metall, Holz, mineralischer Bauschutt und Restmüll jeweils für sich. In Gewerbe­objekten kommt Elektro­schrott dazu. Wie wir entsorgen.

Wer bei Ihnen steht

In der Halle zählt das Tor. In der Siedlung zählt die Auflage.

So arbeiten wir

Sie sprechen mit dem, der die Arbeit macht. Wer zur Besichtigung kommt, macht auch den Preis – und steht am Tag der Arbeit selbst im Staub.

Die Bilder auf dieser Seite sind von unseren eigenen Baustellen. Kein Bild ist gekauft, keines gestellt.

Der nächste Schritt

Einmal durch die Halle, einmal durchs Haus

Schicken Sie uns die Adresse und ein paar Fotos, oder lassen Sie uns vorbeikommen. Wir messen Tor, Wege und Flächen, sehen uns den Boden an und schicken das Angebot nach Positionen.

Lieber schreiben statt sprechen? Hier geht es mit E-Mail und Fotos.
Ihre Angaben nutzen wir nur, um Ihre Anfrage zu beantworten.

Alles zur Entkernung

Kevin, der digitale Assistent von DEMIUS — Bild von einer KI erzeugt Kevin antwortet sofort KI — dieser Assistent ist eine künstliche Intelligenz und antwortet rund um die Uhr