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DEMIUS – Abriss und Demontage, Berlin Termin holen

Rückbau nach dem Brand in Berlin

Was ein Feuer hinterlässt, ist nicht nur verbrannt. Es ist chemisch verändert – und diese Veränderung reicht weiter als der sichtbare Schaden.

Ausgebranntes Holzhaus im Kiefernwald, Dach und Wände verkohlt
Wannsee: So sah es aus, als wir kamen.
Gutachterzuerst, dann wir
AbgetrenntRuß bleibt im Raum
NachweisBelege für die Versicherung
SchnellTermin meist in wenigen Tagen
Der entscheidende Punkt

Nichts anfassen, bevor der Gutachter da war

Der verständlichste Impuls nach einem Brand ist, aufzuräumen. Er ist auch der teuerste.

Die Versicherung reguliert auf Grundlage des dokumentierten Zustands. Was vor der Begutachtung entfernt wird, ist als Schaden schwer nachzuweisen – und fällt im Zweifel aus der Erstattung heraus.

So arbeiten wirDer erste Container darf erst rollen, wenn der Bericht geschrieben ist.

Was dagegen sofort passieren sollte: die Fläche sichern und abschotten, damit sich der Ruß nicht weiter im Gebäude verteilt. Diese Sofort­sicherung ist keine Aufräumarbeit, sondern Schadenminderung – und von den meisten Verträgen ausdrücklich gedeckt.

Wir übernehmen diesen Schritt und stimmen alles Weitere mit dem Sach­verständigen ab. Danach steht fest, was zurückgebaut wird.

Was ein Feuer hinterlässt

Vier Schäden aus einem Ereignis

Der Brand selbst betrifft meist einen begrenzten Bereich. Die Folgen reichen weiter.

Der Brand­schaden

Verkohltes Material und Bauteile, die durch Hitze ihre Festigkeit verloren haben. Betroffener Stahl und Beton müssen begutachtet werden.

Der Rußschaden

Ruß zieht durch Ritzen, Schächte und Lüftungen in Räume, die kein Feuer gesehen haben. Er ist sauer, greift Metall an und setzt sich in jede poröse Oberfläche.

Der Löschwasser­schaden

Wasser läuft nach unten und in den Bodenaufbau. Was oben brannte, ist zwei Etagen tiefer ein Feuchte­schaden – siehe Wasser­schaden.

Der Geruch

Brandgeruch sitzt in Putz, Estrich und Holz. Er verschwindet nicht durch Lüften, sondern nur mit den Schichten, die ihn aufgenommen haben.

Unsere Aufgabe liegt beim Rückbau: alles heraus, was belastet ist, bis tragfähiger und sauberer Untergrund freiliegt.

Die Gefährdung

Warum Brandschutt anders behandelt wird

Bei einem Wohnungs­brand verbrennt heute vor allem Kunststoff: Bodenbeläge, Kabelisolierungen, Möbel, Dämmstoffe. Dabei entstehen Verbindungen, die in unverbranntem Material nicht vorkommen.

Dazu zählen polyzyklische aromatische Kohlenwasserstoffe, Salzsäure aus PVC und bei ungünstigen Bedingungen Dioxine. Der schwarze Belag an der Wand ist deshalb kein Staub, sondern ein Gefahrstoff­gemisch.

Zimmerdecke schwarz von Ruß, Tapete an der Wand bis zur Hälfte abgezogen
Die Decke ist schwarz, die Wand halb abgezogen. Wie weit der Ruß sitzt, zeigt sich erst unter der Tapete.

Was daraus folgt

  • Schutzausrüstung mit Atemschutz und Einweg­overall, konsequent getragen
  • Schwarz-Weiß-Trennung beim Ausgang, damit nichts verschleppt wird
  • Unterdruckhaltung im Arbeits­bereich mit Luft­reiniger
  • Verpackter Abtransport und getrennte Entsorgung mit Nachweis

Wie weit die Belastung reicht, sagt die Untersuchung des Sach­verständigen – nicht der Augenschein. Danach richtet sich, welcher Bereich zurückgebaut wird und welcher gereinigt werden kann.

Was wir machen

Rückbau ja, Wieder­aufbau nein

Eine Brand­sanierung besteht aus mehreren Gewerken. Wir sind für eines davon zuständig – und sagen klar, wo unsere Arbeit endet.

Unser Teil: alles Belastete heraus. Bodenaufbau, Trockenbau, Putz, Estrich, Dämmung, Einbauten, Leitungs­reste. Getrennt gesammelt, verpackt, mit Belegen abgefahren. Am Ende steht ein Raum auf Rohbau­niveau, sauber und trocken übergeben.

Nicht unser Teil: Geruchs­neutralisation, Beschichtung von Bauteilen, Trocknungs­technik, Wieder­aufbau. Dafür gibt es Sanierungs­betriebe, die genau darauf eingerichtet sind.

Diese Grenze ziehen wir bewusst. Ein Betrieb, der alles gleichzeitig anbietet, macht selten alles gleich gut – und beim Brand­schaden hängt zu viel davon ab.

Wo statisch relevante Bauteile betroffen sind, arbeiten wir nur nach Freigabe durch den Tragwerks­planer. Hitze­geschädigter Beton sieht oft heil aus und hat trotzdem an Festigkeit verloren.

Woher wir das kennen

Brand- und Wasser­schaden sind unsere Wurzel. Damit haben wir angefangen, und daher kommt der größte Teil unserer Erfahrung.

Und zwar nicht als Helfer. Bei größeren Schäden geht es darum, ein Team von bis zu zwanzig Leuten einzuteilen: wer räumt, wer klopft Putz ab, wer fährt das Material nach unten, wer hält den Weg dabei sauber. Das haben wir über Jahre gemacht.

Was daraus wird, sind Handgriffe. Wann ein Putz abgeklopft gehört und wann er bleiben kann. In welche Säcke Brandschutt kommt. Wie er aus dem vierten Stock nach unten geht, ohne dass das Treppenhaus mit saniert werden muss.

So arbeiten wirDer Ruß ist nicht das Problem. Der Weg nach draußen ist das Problem.

Ausgebrannter Innenraum, verkohlte Balken und Möbelreste
So sieht es aus, bevor wir anfangen. Erst der Gutachter, dann wir.
Der Ablauf

Von der Sicherung bis zum sauberen Rohbau

Sichern

Zugang sperren, Öffnungen schließen, Abschottung zu den nicht betroffenen Bereichen. Verhindert, dass sich Ruß weiter verteilt.

Doku­mentieren

Fotos vom gesamten Bestand, gemeinsam mit dem Gutachter der Versicherung. Erst danach wird etwas bewegt.

Bergen

Was zu retten ist, kommt heraus und wird beiseitegestellt. Papiere, Dokumente und persönliche Dinge zuerst.

Zurückbauen

Belastete Schichten heraus, Fraktion für Fraktion getrennt. Der Bereich bleibt bis zum Ende unter Unterdruck.

Übergeben

Grob­reinigung, Foto­dokumentation, Entsorgungs­belege. Der Raum ist bereit für Trocknung und Sanierung.

Die Versicherung

Was Sie für die Abrechnung brauchen

Ein Brand­schaden wird nicht nach Aufwand erstattet, sondern nach Nachweis. Was fehlt, wird strittig.

Die Foto­dokumentation. Vor Beginn, während der Arbeiten und bei der Übergabe. Wir legen sie geordnet nach Räumen an und stellen sie Ihnen zur Verfügung – auch dann, wenn niemand danach fragt.

Die Massenaufstellung. Welche Fläche wurde zurückgebaut, welche Schichten, welche Menge. Das ist die Grundlage jeder Prüfung durch den Regulierer.

Die Entsorgungs­belege. Für jede Fraktion, mit Wiegescheinen und Nachweis für gefährliche Abfälle. Bei Brandschutt ist das kein Formalismus, sondern Pflicht.

Auf Wunsch rechnen wir direkt mit der Versicherung ab. Nennen Sie uns dafür bei der Besichtigung die Schaden­nummer und den Ansprech­partner.

Im Mietshaus

Wenn der Brand nicht nur eine Wohnung betrifft

In einem Berliner Mietshaus endet ein Brand fast nie an der Wohnungstür. Ruß und Löschwasser folgen der Bauweise, nicht dem Grundriss.

Wohin der Ruß zieht

Über das Treppenhaus, durch Installations­schächte, entlang von Leitungen und in den Hohlraum von Holzbalken­decken. In Altbauten ist dieser Decken­hohlraum mit Schüttung gefüllt – sie nimmt Ruß und Geruch auf und gibt ihn über Jahre wieder ab.

Deshalb prüfen wir vor Beginn, ob die Decke über oder unter dem Brandraum geöffnet werden muss. Bleibt der Ruß im Hohlraum, ist der Geruch im nächsten Sommer wieder da.

Wer koordiniert

Bei mehreren betroffenen Parteien laufen Ansprüche über verschiedene Versicherungen: Gebäude, Hausrat, Haftpflicht. Für uns ändert das nichts an der Arbeit, aber viel an der Dokumentation – jede Wohnung wird getrennt erfasst und getrennt abgerechnet.

Rücksicht auf die Bewohner

In den Wohnungen ringsum wird weitergelebt, oft unter beträchtlicher Belastung. Wir halten das Treppenhaus benutzbar und arbeiten in abgestimmten Zeiten.

Jeden Morgen sagen wir kurz an, was an diesem Tag geschieht. Das kostet fünf Minuten und nimmt viel Unruhe heraus. Eine Baustelle vor der eigenen Tür ist leichter zu ertragen, wenn man weiß, was an diesem Tag passiert.

Wannsee, nach dem Brand

Ein Gartenhaus im Kiefernwald

Was Kunden fragen

Häufige Fragen nach einem Brand

Wie schnell können Sie kommen?

Für die Sofort­sicherung meist innerhalb von ein bis zwei Werktagen. Der eigentliche Rückbau beginnt, sobald der Gutachter den Bestand aufgenommen hat – das dauert je nach Versicherung wenige Tage bis zwei Wochen.

Muss wirklich der ganze Estrich heraus?

Nicht immer. Entscheidend ist, ob Löschwasser in die Dämmschicht gelaufen ist und ob Ruß in den Aufbau gezogen wurde. Beides lässt sich nur durch Öffnen an einer Stelle feststellen.

Ist die Dämmung nass oder belastet, hilft Trocknen allein nicht – dann kommt der Aufbau heraus.

Kann man Möbel und Kleidung retten?

Textilien und poröse Gegenstände nehmen Ruß und Geruch tief auf. Für die Reinigung gibt es spezialisierte Betriebe, die mit Ozon oder in besonderen Kammern arbeiten. Wir bergen, was Sie behalten möchten, und stellen es gesichert bereit.

Können die Nachbarn in der Wohnung bleiben?

In der Regel ja, wenn sauber abgeschottet wird und der Arbeits­bereich unter Unterdruck steht. Über Schächte und Leitungen zieht Ruß allerdings weit – deshalb prüfen wir angrenzende Wohnungen mit, bevor wir beginnen.

Wer trägt die Kosten?

Bei einem versicherten Schaden übernimmt sie in aller Regel die Gebäude- oder Hausrat­versicherung. Rückbau und Entsorgung gehören zu den erstattungsfähigen Positionen, solange sie dokumentiert und begründet sind. Genau dafür führen wir die Nachweise so sorgfältig.

Der nächste Schritt

Melden Sie sich früh, nicht erst nach dem Aufräumen

Wir sichern die Fläche, stimmen uns mit dem Gutachter ab und beginnen den Rückbau, sobald der Bestand aufgenommen ist.

Kostenlose Besichtigung anfragen

Das hängt oft zusammen

Wasser­schaden

Löschwasser richtet zwei Etagen tiefer eigenen Schaden an.

Kevin, der digitale Assistent von DEMIUS — Bild von einer KI erzeugt Kevin antwortet sofort KI — dieser Assistent ist eine künstliche Intelligenz und antwortet rund um die Uhr