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DEMIUS – Abriss und Demontage, Berlin Termin holen

Abriss und Entkernung in Treptow und Köpenick

Hier ist selten das Haus die Schwierigkeit, sondern der Weg dorthin. Schmale Siedlungs­wege, weicher Untergrund, Grundstücke am Wasser – das entscheidet über den ganzen Ablauf.

Laube, Haus, Hallealles auf einem Grundstück
Der Weg zuerstder Container kommt nicht überall hin
Sortenreingetrennt schon auf dem Grundstück
Preis stehtschriftlich nach der Besichtigung
Abgebrochene Gartenlaube, das Material liegt als Haufen auf dem Grundstück
So sieht die Mitte eines Lauben­abrisses aus. Was hier liegt, wird von Hand getrennt, bevor es auf die Fuhre geht.
Die Ausgangs­lage

Der Container kommt nicht überall hin

In der Innenstadt steht der Container vor der Tür, und die Frage ist nur, ob ein Halteverbot nötig ist. Hier ist die Frage grundsätzlicher: Kommt das Fahrzeug überhaupt bis zum Haus?

Viele Wege in den Siedlungen sind schmal, nicht befestigt und im Frühjahr weich. Ein voll beladener Container wiegt mehr, als so ein Weg verträgt.

Deshalb messen wir hier zuerst die Zufahrt: Breite, Trag­fähigkeit, Wende­möglichkeit, Abstand zum Haus. Erst danach steht fest, mit welchem Gerät gearbeitet wird.

Ein Fahrzeug, das sich festfährt, kostet mehr als der ganze Rückbau. Deshalb fahren wir lieber zweimal mit kleinerem Gerät.Aus der Praxis

Der eigene Fall

Die Laube kam aus dem Katalog

Viele Wochenendhäuser hier sind keine Handwerks­bauten, sondern Fertig­bauten. In der DDR wurden Lauben aus raumhohen, industriell vorgefertigten Tafeln geliefert – im Rastermaß von 1,20 Metern, mit bereits eingesetzten Fenstern und Türen.

Der Besitzer setzte das Fundament, den Rest stellte er ohne Spezial­werkzeug auf. Dazu kamen Bungalow­typen aus dem Katalog, etwa der bekannte B 34.

Für den Rückbau ist das ein Vorteil. Was einmal entlang von Fugen zusammengesetzt wurde, lässt sich entlang derselben Fugen zerlegen – Tafel für Tafel, statt alles zu zerschlagen.

Das Material bleibt dabei getrennt: Holz, Metall, Dachbahn, mineralische Teile. Sortenrein kostet die Entsorgung deutlich weniger als eine Mischmulde.

In Neu-Venedig gilt übrigens seit 2003 ein Bebauungs­plan, der die Siedlung als Wochenendhaus­gebiet festschreibt und die Häuser auf höchstens 60 Quadrat­meter begrenzt. Ab 1961 pachteten DDR-Bürger dort Grundstücke von West-Berlinern – deshalb stehen dort bis heute sehr verschiedene Bauten nebeneinander.

Freie, geräumte Fläche dort, wo vorher die Laube stand
Dieselbe Stelle, ein paar Tage später. Frei heißt frei – auch das Fundament ist heraus.
Das Fundament

Wenn das Grundstück wirklich frei werden soll

Ein abgerissenes Haus ist nicht dasselbe wie ein freies Grundstück. Was bleibt, steckt unter der Grasnarbe.

Bei Lauben sind das meist Punkt­fundamente oder eine dünne Bodenplatte. Bei Bungalows kommt manchmal ein Streifen­fundament dazu, gelegentlich eine alte Sickergrube.

Wir sagen vor dem Angebot, was davon im Preis steckt und was als eigene Position kommt. An dieser Stelle entstehen sonst die Nach­forderungen, über die sich später alle ärgern.

Am Wasser

Worauf es in Ufernähe ankommt

Viele Grundstücke liegen an Spree, Dahme oder See. Das ist schön – und es verlangt Sorgfalt.

Der Boden ist oft weich, der Grundwasser­stand hoch. Schweres Gerät hinterlässt Spuren, die niemand wieder wegbekommt.

Und alles, was ausläuft, ist sofort ein Problem. Deshalb gilt bei uns in Ufernähe: keine Betankung auf dem Grundstück, Wannen unter stehendem Gerät, Material nicht offen lagern.

Die Eigenheime

Haus mit Garten, Keller voll

In Bohnsdorf, Müggelheim, Friedrichshagen und Rahnsdorf stehen Eigenheime, oft aus den sechziger bis achtziger Jahren, häufig selbst gebaut und mehrfach erweitert.

Typisch sind ein Anbau, ein ausgebauter Dachboden und ein Keller, der seit Jahrzehnten alles aufgenommen hat, was oben keinen Platz fand.

Der Rückbau ist hier Mengen­arbeit, keine Feinarbeit. Der Vorteil: Das Grundstück gehört Ihnen, der Container steht, wo er stehen soll, und niemand wohnt hinter der Wand.

Das Gewerbe

Schöneweide – alte Industrie, neue Nutzung

In Niederschöneweide und Oberschöneweide stehen die Bauten der alten Elektro­industrie. Heute sitzen dort Werkstätten, Ateliers, Lager und Hochschulflächen.

Dort gelten die Regeln des Gewerbe­rückbaus: Deckenlast beachten, Technik trennen statt abreißen, Zufahrt und Aufzug vorher messen.

Und wie überall im Bestand: erst an einer Stelle öffnen, nachsehen, dann kalkulieren.

Die Kosten

Was den Preis hier bestimmt

Die Zufahrt. Ob das Fahrzeug bis ans Haus kommt oder alles über fünfzig Meter Schubkarrenweg geht, macht den größten Unterschied.

Das Fundament. Ein Haus abtragen ist eine Sache, den Untergrund freiräumen eine zweite.

Die Trennung. Fertig­bauten lassen sich sortenrein zerlegen. Das kostet etwas mehr Zeit und deutlich weniger Entsorgung.

Wir rechnen nach Positionen ab. Was im Angebot steht, steht auch auf der Rechnung. Kommt beim Öffnen etwas heraus, das vorher niemand sehen konnte, melden wir es mit Foto, bevor weitergearbeitet wird.

Das Gebiet

Wo wir hier arbeiten

In Treptow, in Baumschulenweg, in Johannisthal, in Adlershof und in Bohnsdorf.

In Köpenick, in Friedrichshagen, in Rahnsdorf, in Müggelheim und in den Siedlungen am Müggelsee.

Unser Büro steht in der Prenzlauer Allee. Für den Südosten planen wir die Anfahrt großzügiger – dafür bringen wir gleich das richtige Gerät mit.

Der Abtransport

Wie das Material vom Grundstück kommt

Die Jahreszeit

Warum hier der Termin mitentscheidet

In der Innenstadt ist der Monat fast egal. Hier nicht.

Auf ungefestigten Wegen ist trockener Boden oder Frost der beste Zustand. Tauwetter und lange Regenwochen sind der schlechteste – dann hinterlässt jedes Fahrzeug Spuren, die jemand wieder in Ordnung bringen muss.

Deshalb sprechen wir bei Grund­stücken ohne feste Zufahrt über den Zeitpunkt, nicht nur über den Preis. Ein Termin drei Wochen später kann den Auftrag deutlich einfacher machen.

Und wenn es eilt, planen wir anders: kleineres Gerät, Fahrplatten auf dem weichen Stück, Umschlag am befestigten Weg.

Abriss

Abriss auf dem Grundstück

Hier ist der Abriss oft der eigentliche Auftrag: eine Laube, ein Bungalow, ein Boots­schuppen, ein altes Wochenendhaus, das niemand mehr nutzt.

Das Haus selbst ist meist schnell abgetragen. Die Arbeit steckt im Weg dorthin und im Untergrund – Fundament, Platte, manchmal eine alte Sickergrube.

Wir sagen vorher, was im Preis steckt und was als eigene Position kommt. So gibt es am Ende keine Diskussion über den Haufen, der noch liegt.

Mehr dazu: Garten­lauben, Hausabriss, Garagen.

Häufige Fragen

Was Auftraggeber hier meistens fragen

Das Grundstück ist nur über einen Fußweg erreichbar – geht das?

Ja, mit anderem Vorgehen. Wir arbeiten dann mit Big Bags oder kleinen Behältern und einem Umschlag­platz am befahrbaren Weg. Das dauert länger, ist aber planbar – vorausgesetzt, wir wissen es vorher.

Brauche ich für den Abriss der Laube eine Genehmigung?

Das entscheidet das Bauamt, abhängig von Größe, Lage und Bebauungs­plan. Wir sagen Ihnen, was üblicherweise gefragt wird, und fangen erst an, wenn die Sache geklärt ist.

Kann im Winter gearbeitet werden?

In der Regel ja. Auf ungefestigten Wegen ist Frost sogar hilfreich, Tauwetter dagegen der schlechteste Zeitpunkt. Wir legen Termine hier bewusst nicht in die Wochen, in denen die Wege aufweichen.

Und wenn Schadstoffe auftauchen?

Dann wird an dieser Stelle gestoppt. Bei Bauten dieser Zeit sind alte Dach- und Wandplatten, Kleber und Dämmungen die üblichen Kandidaten. Wir melden es mit Foto, Sie entscheiden über die Beprobung, die Sanierung macht ein Fachbetrieb.

Was passiert mit dem Material?

Getrennt schon auf dem Grundstück: Holz, Metall, mineralischer Bauschutt, Dachbahnen und Restmüll jeweils für sich. Metall bringt Erlös, der in die Abrechnung einfließt. Wie wir entsorgen.

Wer bei Ihnen steht

Am Wasser und in der Kolonie entscheidet die Zufahrt, nicht die Fläche.

So arbeiten wir

Sie sprechen mit dem, der die Arbeit macht. Wer zur Besichtigung kommt, macht auch den Preis – und steht am Tag der Arbeit selbst im Staub.

Die Bilder auf dieser Seite sind von unseren eigenen Baustellen. Kein Bild ist gekauft, keines gestellt.

Der nächste Schritt

Erst den Weg ansehen, dann das Haus

Schicken Sie uns die Adresse und ein paar Fotos – am besten auch eines von der Zufahrt. Wir sehen uns den Weg und das Objekt an und schicken das Angebot nach Positionen.

Lieber schreiben statt sprechen? Hier geht es mit E-Mail und Fotos.
Ihre Angaben nutzen wir nur, um Ihre Anfrage zu beantworten.

Alles zur Entkernung

Kevin, der digitale Assistent von DEMIUS — Bild von einer KI erzeugt Kevin antwortet sofort KI — dieser Assistent ist eine künstliche Intelligenz und antwortet rund um die Uhr