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DEMIUS – Abriss und Demontage, Berlin Termin holen

Industrie­rückbau in Berlin

In einer Halle steckt selten nur Bausubstanz. Dort stehen Anlagen, hängt Technik und liegt eine Geschichte im Boden. Rückbau heißt hier zuerst: sortieren.

Scherenarbeitsbühne bis unter die Hallendecke, dahinter ein Stapler
Lüftung, Sprinkler und abgehängte Decken liegen acht Meter hoch. Ohne Arbeits­bühne geht dort nichts.
Demontagezerlegen statt zerschlagen
Abschnitteauch bei laufendem Betrieb
MetallErlös mindert die Kosten
Nachweislückenlos für jede Fraktion
Der entscheidende Punkt

Erst zerlegen, dann abbrechen

Eine Werkhalle ist kein großes Wohnhaus. Sie besteht aus Bauteilen, die einzeln einen Wert haben – und aus Technik, die niemand einfach abreißen darf.

Deshalb beginnt jeder Industrie­rückbau mit einer Bestands­aufnahme: Was ist Anlage, was ist Gebäude? Was gehört dem Eigentümer, was dem Mieter? Was wird verkauft, was verschrottet, was muss als Abfall nachgewiesen werden?

In dieser Trennung liegt der eigentliche Wert unserer Arbeit. Unsortiert im Container kostet dasselbe Material Entsorgungs­gebühren, für das eine Schrotthandlung sonst bezahlt hätte.

So arbeiten wirIn einer Halle liegt oft mehr Geld im Stahl als im Rest zusammen.

Unser Schwerpunkt liegt auf dem präzisen Teil: Demontage, Trennung, Rückbau im Bestand. Für Großgeräte und Gebäude­abbruch arbeiten wir mit Betrieben zusammen, die genau darauf spezialisiert sind.

Was demontiert wird

Vier Bereiche, die fast immer anfallen

Maschinen und Anlagen

Vom Werkzeugmaschinenpark bis zur Förder­anlage. Vor der Demontage werden Medien getrennt und Betriebs­stoffe abgelassen – Öl, Kühlmittel, Hydraulik­flüssigkeit.

Haustechnik

Lüftung, Druckluft, Absaugung, Elektro­verteilung, Rohrbrücken. Das Frei­schalten übernimmt eine Elektro­fachkraft, die Demontage wir.

Einbauten

Regal­anlagen, Zwischen­bühnen, Trennwände, Meister­büros, Sozialräume. Häufig Trockenbau auf Stahl­unterkonstruktion, gut trennbar.

Böden und Fundamente

Maschinen­fundamente, Ölwannen, Gruben und beschichtete Industrie­böden. Hier entscheidet sich, wie sauber die Fläche wird.

Die Arbeit über acht Metern

Der größte Teil der Haustechnik in einer Halle hängt oben. Lüftungs­kanäle, Abluftrohre, Kabel­trassen, Sprinkler­leitungen – alles außer Reichweite und alles zu schwer, um es einfach fallen zu lassen.

Dafür steht die Arbeits­bühne. Demontiert wird abschnittsweise: lösen, abfangen, kontrolliert ablassen, unten zerlegen und sortieren. Das ist langsamer als Herunter­reißen und der Grund, warum aus dem Metall danach noch ein Erlös wird statt eine Entsorgungs­rechnung.

Dachpappe und andere zähe Schichten

Auf Hallen­dächern liegt oft eine schwere, mehrlagig verklebte Bitumenbahn. Von Hand ist das kaum zu schaffen. Wir arbeiten mit einem hydraulischen Schaber – einem Gerät am Kompressor, das die Bahn in Streifen vom Untergrund trennt.

Dieselbe Technik greift bei Beschichtungen und alten Belägen, die sich nicht lösen wollen. Bitumen mit Teeranteil geht getrennt und mit Nachweis weg, siehe Entsorgung.

Was danach übrig bleibt, ist meist eine leere Halle mit tragender Struktur – bereit für eine neue Nutzung oder für den Abbruch.

Der Boden

Was unter einer Werkhalle liegen kann

Der heikelste Teil eines Industrie­rückbaus ist selten sichtbar. Er liegt unter der Bodenplatte.

Wo jahrzehntelang mit Öl, Lösemitteln oder Metall­bearbeitung gearbeitet wurde, ist der Untergrund häufig belastet. Solche Flächen sind in Berlin im Bodenbelastungskataster erfasst. Ein Blick dorthin gehört an den Anfang jeder Planung, nicht ans Ende.

Typische Funde

  • Ölabscheider und Sammel­gruben, oft nicht mehr in Plänen verzeichnet
  • Getränkte Betonböden unter Maschinen­standorten
  • Alte Tankanlagen samt Leitungen im Erdreich
  • Teerhaltige Abdichtungen unter dem Estrich

Was wir finden, wird dokumentiert und gemeldet – nicht überdeckt. Die Bewertung übernimmt ein Sach­verständiger, die Entsorgung folgt seinem Befund. Alles andere fällt spätestens beim Grundstücks­verkauf auf.

Bei laufendem Betrieb

Rückbau, während nebenan produziert wird

Die wenigsten Betriebe können eine Halle vollständig stilllegen. Meist wird ein Bereich frei, während der Rest weiterläuft.

Dafür wird in Abschnitten gearbeitet. Jeder Abschnitt bekommt eine Abschottung, einen eigenen Zugang und eine klare Grenze – staubdicht, beschildert und gegen unbefugtes Betreten gesichert.

Was dabei geregelt sein muss

Die Wege. Fluchtwege dürfen nie zugestellt werden, auch nicht kurzzeitig. Wo ein Weg entfällt, muss vorher ein Ersatz ausgeschildert sein.

Die Zeiten. Laute Arbeiten werden mit der Betriebs­leitung abgestimmt. In vielen Berliner Betrieben heißt das: früh anfangen, mittags die lauten Schritte machen, nachmittags aufräumen.

Die Übergabe. Am Ende jedes Tages ist der Bereich gefegt, gesichert und der Stand dokumentiert. Ein Foto pro Abschnitt genügt und verhindert die meisten Rückfragen.

Wird die Fläche danach neu vermietet, gelten dieselben Anforderungen wie beim Laden­rückbau. Übergeben wird in dem Zustand, der im Mietvertrag steht – nicht in dem, den man für ausreichend hält.

Der Ablauf

Wie ein Hallen­rückbau geordnet läuft

Begehen und erfassen

Bestands­liste aller Anlagen, Medienpläne, Schadstoff­kataster, Blick ins Bodenbelastungskataster.

Frei­schalten

Strom, Gas, Druckluft, Dampf und Wasser werden von Fachkräften getrennt und schriftlich freigegeben. Ohne dieses Papier beginnt nichts.

Verwert­bares zuerst

Was verkauft werden kann, kommt unbeschädigt heraus. Maschinen mit Restwert werden zerlegt, nicht zerschnitten.

Technik und Einbauten

Leitungen, Kanäle, Trennwände, Bühnen. Metall, Kabel und Dämmung gehen in getrennte Behälter.

Boden und Fundamente

Maschinen­sockel und Gruben werden entfernt, Öffnungen verfüllt und die Fläche eingeebnet.

Abnahme mit Nachweisen

Übergabe mit Foto­dokumentation und den Belegen aller Fraktionen – siehe Entsorgung und Container.

Stapler hebt einen Big Bag, dahinter ein Gerüstturm in der Halle
WährendDer Abtransport läuft mit – Big Bag am Stapler, Gerüst steht.
Halle vollständig geräumt, blanker Betonboden, besenrein übergeben
DanachBlanker Beton, besenrein übergeben – bereit für die neue Nutzung.
Berliner Bestand

Wo diese Aufgaben in der Stadt anfallen

Berlin ist eine Industrie­stadt gewesen, und der Bestand steht noch. Er wird gerade in großem Umfang umgenutzt.

In den Gewerbe­gebieten von Marzahn, Spandau und Reinickendorf stehen Hallen aus den Sechzigern und Siebzigern, die für heutige Nutzungen zu klein geschnitten sind. Dort geht es meist um Zwischen­bühnen, alte Technik und Trennwände – nicht um die Halle selbst.

In Oberschöneweide und Schöneweide dagegen prägt Backstein aus der Kaiserzeit das Bild. Viele dieser Bauten stehen unter Denkmal­schutz. Hier wird zurückgebaut, damit die Substanz erhalten bleibt: alles Spätere heraus, das Tragwerk stehen lassen.

Und in den Höfen von Neukölln und Wedding sitzen kleine Gewerbe­einheiten in Wohnhäusern. Dort gelten dieselben Regeln wie in einer Entkernung im bewohnten Haus – Staubschutz, Ruhezeiten, Rücksicht.

Zweites Leben

Was aus einer Halle noch werden kann

Ein Rückbau ist dann gelungen, wenn möglichst wenig davon zu Abfall wird. Im Industriebau ist dieser Anteil höher als in jedem anderen Gebäudetyp – oft weit über 90 Prozent der Masse.

Stahl­bauteile sind geschraubt oder geschweißt, aber fast immer sortenrein. Träger, Bühnen und Regal­anlagen lassen sich zerlegen und weiterverwenden – Regal­systeme haben einen ausgesprochen lebendigen Gebraucht­markt.

Tore, Türen und Fenster aus Industrie­bauten sind robust gebaut und selten kaputt. Sie werden ausgebaut statt herausgerissen, wenn Zeit dafür eingeplant ist.

Betonbruch wird gebrochen und ersetzt Kies im Straßen- und Wegebau. Für den mineralischen Anteil ist das der Regelweg, nicht die Ausnahme.

Wir sagen bei der Begehung, was sich lohnt und was nicht. Manches auszubauen kostet mehr Arbeitszeit, als das Bauteil wert ist – dann ist der ehrliche Rat, es in die Verwertung zu geben.

Wo eine Fläche neu genutzt wird, planen wir den Ausbau so, dass die erhaltenswerten Teile zuerst und unbeschädigt herauskommen. Danach folgt alles, was ohnehin nur noch Material ist.

Was das für den Nachweis bedeutet

Jede Fraktion bekommt ihren eigenen Beleg. Bei gewerblichen Auftrag­gebern ist diese Dokumentation Pflicht und wird geprüft – spätestens dann, wenn das Grundstück den Eigentümer wechselt.

Zwei Gewerbe­objekte

Eine Halle und eine Etage

Was Kunden fragen

Häufige Fragen zum Industrie­rückbau

Rechnen Sie den Schrott­erlös an?

Ja, offen und nachvollziehbar. Metall wird getrennt gesammelt, gewogen und über eine Schrotthandlung abgerechnet. Die Wiegescheine legen wir vor, der Erlös wird in der Schluss­rechnung gegengerechnet.

Bei metallreichen Objekten deckt das einen spürbaren Teil der Kosten.

Können Sie auch Maschinen für den Weiter­verkauf ausbauen?

Ja. Das ist Demontage statt Rückbau: dokumentiert, beschriftet, transportfähig verpackt. Sagen Sie uns vorher, welche Anlagen wieder aufgebaut werden sollen – der Aufwand unterscheidet sich erheblich.

Wie sichern Sie den laufenden Betrieb ab?

Mit Abschottung, eigenem Zugang und abgestimmten Arbeits­zeiten. Vor Beginn wird gemeinsam mit der Fachkraft für Arbeits­sicherheit festgelegt, wo die Grenze verläuft und wie Fluchtwege geführt werden.

Was ist mit künstlichen Mineral­fasern in der Dämmung?

Ältere Dämmungen in Hallen und Kanälen enthalten häufig alte Mineral­wolle. Sie wird als gefährlicher Abfall behandelt: staubdicht verpackt, getrennt gesammelt und mit Nachweis entsorgt.

Ob der Verdacht zutrifft, klärt eine Probe – nicht das Auge.

Übernehmen Sie auch die Abbruch­planung?

Die Ausführung ja, die Planung nur in Abstimmung. Für Statik, Schadstoff­gutachten und Boden­bewertung ziehen wir Fachplaner hinzu. Wir koordinieren die Abläufe, damit Sie einen Ansprech­partner haben.

In Ihrem Bezirk

Wo in Berlin wir abreißen

Was ein Abriss kostet und wie lange er dauert, hängt weniger an der Menge als am Ort. Eine Garage im Hinterhof von Kreuzberg ist etwas anderes als dieselbe Garage in Zehlendorf, wo der Container auf dem eigenen Grundstück steht.

Für jeden Teil der Stadt haben wir aufgeschrieben, worauf es dort ankommt: Prenzlauer Berg · Neukölln & Britz · Kreuzberg & Friedrichshain · Mitte & Wedding · Charlottenburg & Wilmersdorf · Tempelhof & Schöneberg · Steglitz & Zehlendorf · Lichtenberg & Marzahn · Treptow & Köpenick · Spandau & Siemensstadt · Reinickendorf & Tegel.

Der nächste Schritt

Zeigen Sie uns die Halle

Bei der Begehung erfassen wir Anlagen, Medien und Zugänge. Danach steht ein Ablauf, der zu Ihrem Betrieb passt – und ein Preis, der hält.

Kostenlose Besichtigung anfragen

Das hängt oft zusammen

Laden­rückbau

Gewerbe­flächen in den Zustand des Miet­vertrags zurückführen.

Entkernung

Wenn das Gebäude bleibt und nur der Inhalt geht.

Kevin, der digitale Assistent von DEMIUS — Bild von einer KI erzeugt Kevin antwortet sofort KI — dieser Assistent ist eine künstliche Intelligenz und antwortet rund um die Uhr