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DEMIUS – Abriss und Demontage, Berlin Termin holen

Abriss und Entkernung in Kreuzberg und Friedrichshain

Hier ist selten das Haus die Schwierigkeit, sondern die Nachbar­schaft. In den dichtest bewohnten Kiezen Berlins arbeiten wir fast immer, während ringsum alle zuhause sind.

Das Haus bleibt vollAushang im Treppenhaus, zwei Tage vorher
Kein AufzugWanne für Wanne über die Treppe
Laden und Wohnungbeides im selben Haus
Preis stehtschriftlich nach der Besichtigung
Wohnungstür mit blauer Folie eingehaust, davor eine Staubschutzwand
Erst die Wand, dann der Hammer. Nebenan wird gewohnt, gearbeitet und geschlafen.
Die Ausgangs­lage

Das Haus ist voll – und bleibt es

In anderen Bezirken steht eine Wohnung leer, wenn wir kommen. Hier steht sie leer, und die zwölf anderen im Haus nicht. Nebenan wird gearbeitet, oben schläft jemand nach der Nacht­schicht, unten sitzt ein Laden mit Kundschaft.

Das ändert die Reihenfolge der Arbeit. Nicht die Wand kommt zuerst, sondern der Weg: abgedeckte Flure, eine geschlossene Staub­schutz­wand an der Wohnungstür, ein Aushang im Treppenhaus zwei Tage vorher.

Ein Aushang mit Datum und Uhrzeit kostet nichts und nimmt den halben Ärger vorweg. Wer weiß, wann es laut wird, plant seinen Tag anders.Aus der Praxis

Berliner Hinterhof mit Handkarren zwischen Mietshäusern um 1900
Berlin um 1900. Die Wege aus dem Hinterhaus sind dieselben geblieben – nur der Karren ist heute ein Container.
Zwei Bauwelten

Warum hier keine zwei Wohnungen gleich sind

Zwischen dem Wrangelkiez und der Karl-Marx-Allee liegen keine drei Kilometer. Baulich liegen Welten dazwischen.

Auf der einen Seite die Gründerzeit: Vorderhaus, Seiten­flügel, Quergebäude. Holzbalken­decken mit Schlacke­füllung, Dielen, hohe Räume, enge Treppen­häuser.

Auf der anderen Seite der Großtafelbau. Zwischen 1959 und 1965 entstand nördlich und südlich der Allee der erste Wohnkomplex dieser Bauart. Dort liegen Betondecken statt Holz, und viele Innenwände tragen mit.

Für die Kalkulation ist das der Unterschied zwischen zwei Berufen. Im Altbau entscheidet die Decken­füllung über das Gewicht. Im Plattenbau entscheidet die Frage, welche Wand überhaupt weg darf.

Die Schicht von 1984

Was die behutsame Stadterneuerung hinterlassen hat

In den Achtzigern wurde hier nicht abgerissen, sondern gerettet. Unter dem Titel der behutsamen Stadt­erneuerung setzte man allein in Kreuzberg SO 36 rund 4.000 Altbau­wohnungen instand, in der Luisenstadt weitere 3.000. Die zwölf Grundsätze dieser Erneuerung beschloss das Abgeordnetenhaus 1983.

Das war richtig – und es ist der Grund, warum eine Kreuzberger Wohnung heute anders aussieht als eine in Pankow.

Die Bäder wurden nachträglich in Zimmerecken gestellt. Leitungen laufen sichtbar auf Putz. Etagen­heizungen kamen in vorhandene Räume. Leichtbauwände trennen, wo früher ein Zimmer war.

Wer hier entkernt, räumt deshalb zwei Bauzeiten ab: die Einbauten von 1984 und die Substanz von 1900 darunter. Das ist keine Schwierigkeit, wenn man es vorher weiß. Es ist eine, wenn man mit dem Preis für eine leere Altbau­wohnung kalkuliert hat.

Denkmal­schutz

Was gilt an der Karl-Marx-Allee?

Die Allee steht seit den 1990er Jahren unter Denkmal­schutz – und zwar als Ensemble. Geschützt sind nicht einzelne Häuser, sondern der Zusammen­hang aus Gebäuden und öffentlichem Raum.

Innen ist trotzdem mehr möglich, als die meisten annehmen. Was geschützt ist, steht im Einzelfall in der Denkmal­liste, und das klärt der Eigentümer mit der Unteren Denkmalschutz­behörde.

Unsere Aufgabe fängt danach an: sauber trennen zwischen dem, was bleibt, und dem, was herauskommt. Wir arbeiten so, dass geschützte Bauteile unberührt bleiben – Treppen­häuser, Fenster, Fassaden­keramik.

Milieu­schutz

Darf ich hier überhaupt zurückbauen?

In den meisten Fällen ja, aber nicht ohne vorher zu fragen. Friedrichshain-Kreuzberg hat elf Milieuschutz­gebiete – mehr als jeder andere Berliner Bezirk. 2026 kamen die Hornstraße und Kreuzberg-Nord dazu.

Die Linie ist überall dieselbe: Instandsetzung im Bestand ist unkritisch. Genehmigungs­pflichtig wird es, wenn sich der Grundriss ändert oder der Standard angehoben wird.

Zwei Wohnungen zusammenlegen, ein zweites Bad einbauen, einen Durchbruch setzen – das sind Fälle für das Bezirksamt. Den Antrag stellt der Eigentümer, wir richten den Ablauf danach.

Im bewohnten Haus

Wie wir arbeiten, wenn nebenan jemand wohnt

Der Weg nach draußen

Wie kommt der Schutt aus dem Hinterhaus?

Über das Treppenhaus, über den Hof, durch das Tor zur Straße. An diesem Weg hängt hier die halbe Arbeitszeit, nicht an der Fläche der Wohnung.

Deshalb messen wir bei der Besichtigung zuerst den Weg: Treppen­breite, Wendungen, Höhe und Breite der Toreinfahrt, Standplatz für den Container.

Und die Frage, die in der Oranienstraße anders ausfällt als in der Rigaer Straße: Bekommen wir eine Halteverbots­zone, und ab wann gilt sie?

Das Gebiet

Wo wir hier arbeiten

In Kreuzberg im Wrangelkiez, im Graefekiez, rund um den Chamissoplatz, an der Bergmannstraße, der Oranienstraße und in der Luisenstadt.

In Friedrichshain im Boxhagener Kiez, im Samariterviertel, im Stralauer Kiez, an der Frankfurter Allee und entlang der Karl-Marx-Allee.

Unser Büro steht in der Prenzlauer Allee. Bis zur Warschauer Straße sind das zwanzig Minuten – deshalb geht eine Besichtigung hier meist noch am selben Tag.

Leeres Ladenlokal, der Blick geht durch den Raum bis zur Straße
Übergabe an den Nachmieter: leer, gefegt, Wände weiß. Ab hier kann der Ausbau anfangen.
Gewerbe

Wenn ein Laden herausgeht

An der Oranienstraße, der Skalitzer Straße und im Boxhagener Kiez wechseln Ladenlokale oft. Eine Kneipe wird Büro, ein Späti wird Werkstatt.

Diese Räume sehen von außen leer aus und sind es nie. Hinter der Verkleidung sitzen Lüftungs­kanäle, Fett­abscheider, Kühltechnik, Zapfanlagen, dazu Leitungen aus drei Umbauten.

Der Rückbau beginnt deshalb mit dem Trennen der Technik, nicht mit dem Abschlagen. Und mit einer Frage an den Vermieter: Was schuldet der Mietvertrag – Rückbau auf den Rohbau oder besenreine Übergabe? Das unterscheidet zwei Tage von zwei Wochen. Mehr zum Laden­rückbau.

Die Kosten

Was den Preis hier bestimmt

Nicht die Quadrat­meter. Drei andere Dinge entscheiden, und alle drei sehen wir bei der Besichtigung.

Der Weg nach draußen. Vierter Stock im Hinterhaus ohne Aufzug ist etwas anderes als Erdgeschoss mit Toreinfahrt. Jeder Eimer geht denselben Weg.

Die Schichten. Eine Wohnung mit Einbauten von 1984 über Substanz von 1900 hat doppelt so viel Material wie eine unsanierte.

Die Rücksicht. Im bewohnten Haus wird abgedeckt, abgeschottet und in Abschnitten gearbeitet. Das kostet Zeit und spart Ärger.

Wir rechnen nach Positionen ab, nicht pauschal. Was im Angebot steht, steht auch auf der Rechnung. Kommt beim Öffnen einer Wand etwas heraus, das vorher niemand sehen konnte, melden wir es mit Foto, bevor weitergearbeitet wird.

Abriss

Abriss im Hof

Nicht alles hier ist Entkernung. Oft geht es um das, was hinten im Hof steht: eine Remise, ein Schuppen, eine Garagen­reihe aus den Sechzigern, ein zugebauter Seiten­flügel.

Solche Bauten kommen selten mit der Maschine weg. Sie stehen an der Grundstücks­grenze, zwischen bewohnten Häusern, mit einer Einfahrt von zwei Metern Breite.

Wir tragen sie deshalb von oben ab, in Abschnitten, und fahren das Material laufend weg. Was tragend an einer Nachbarwand hängt, wird vorher geprüft – eine gemeinsame Giebelwand bleibt stehen.

Größere Abrisse führen wir ebenso aus: Hausabriss, Garagen und Durchbrüche in Beton.

Häufige Fragen

Was Auftraggeber hier meistens fragen

Die Mieter bleiben im Haus – geht das?

Ja, das ist hier der Normalfall. Aushang zwei Tage vorher, abgedeckte Wege, Staub­schutz­wand an der Wohnungstür, feste Arbeits­zeiten. Wir fangen nicht um sieben an, wenn im Haus Schicht­arbeiter wohnen.

Wie laut wird es, und wie lange?

Laut wird es nur in Abschnitten: beim Abschlagen von Fliesen, beim Öffnen von Wänden, beim Heraus­nehmen von Estrich. Das lässt sich bündeln. Wir sagen vorher, an welchen Tagen es laut wird, und halten uns daran.

Was ist mit dem Laden im Erdgeschoss?

Der bleibt offen. Wir legen den Transportweg so, dass der Eingang frei bleibt, und räumen den Hof abends. Wenn der Container vor der Tür stehen müsste, klären wir vorher einen anderen Standplatz.

Und wenn im Altbau Schadstoffe auftauchen?

Dann wird an dieser Stelle gestoppt, nicht weitergearbeitet. Typisch sind alte Bodenkleber, Dämmungen oder Fliesen­kleber. Wir melden es Ihnen mit Foto, und Sie entscheiden über die Beprobung. Alles Weitere macht ein Fachbetrieb.

Was passiert mit dem Material?

Getrennt wird schon in der Wohnung: Holz, Metall, mineralischer Bauschutt und Restmüll jeweils für sich. Sortenrein ist die Entsorgung günstiger als eine Mischmulde – das kommt Ihrer Abrechnung zugute. Wie wir entsorgen.

Wer bei Ihnen steht

Zwanzig Minuten vom Büro. Das merkt man an der Rückfrage, nicht am Preis.

So arbeiten wir

Sie sprechen mit dem, der die Arbeit macht. Wer zur Besichtigung kommt, macht auch den Preis – und steht am Tag der Arbeit selbst im Staub.

Die Bilder auf dieser Seite sind von unseren eigenen Baustellen. Kein Bild ist gekauft, keines gestellt.

Der nächste Schritt

Zwanzig Minuten, dann stehen wir vor der Tür

Schicken Sie uns die Adresse und ein paar Fotos, oder lassen Sie uns vorbeikommen. Wir sehen uns die Wohnung an, messen den Weg nach draußen und schicken das Angebot nach Positionen.

Lieber schreiben statt sprechen? Hier geht es mit E-Mail und Fotos.
Ihre Angaben nutzen wir nur, um Ihre Anfrage zu beantworten.

Alles zur Entkernung

Kevin, der digitale Assistent von DEMIUS — Bild von einer KI erzeugt Kevin antwortet sofort KI — dieser Assistent ist eine künstliche Intelligenz und antwortet rund um die Uhr