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DEMIUS – Abriss und Demontage, Berlin Termin holen

Mediendesigner, Programmierer, Bauleiter

Drei Berufe, die selten zusammenkommen. Seit 2015 auf dem Bau – und auf einer Rückbau­stelle ergänzen sie sich besser, als man denkt.

Arbeiter schaufelt Bauschutt in einer entkernten Altbauwohnung zusammen
Neukölln: Der Teil der Arbeit, den man auf Werbe­bildern selten sieht.
Seit 2015hauptberuflich auf dem Bau
Von HandPräzisions­rückbau statt Abrissbirne
Eigene Fotosjedes Bild von einer eigenen Baustelle
Berlinkurze Wege, keine Anfahrt von weit her
Wer hier arbeitet

Erhan Yilmaz

DEMIUS ist keine Firma mit Callcenter und Kolonnen. Wer zur Besichtigung kommt, steht am Tag der Arbeit selbst im Staub.

Bauleiter

Seit 2015 mache ich das hauptberuflich. Der größte Teil davon waren Schaden­baustellen: Wasser­schaden, Brand­schaden, Rückbau. Und zwar nicht als Helfer, der trägt, was andere sagen.

Bei größeren Schäden geht es darum, ein Team von bis zu zwanzig Leuten einzuteilen. Und einen Ablauf hinzubekommen, der abends auch fertig ist.

So arbeiten wirWer räumt, wer klopft Putz ab, wer fährt nach unten, wer hält den Weg dabei sauber. Das muss morgens um sieben stehen, sonst stehen zwanzig Leute im Weg.

Mediendesigner

Mein gelernter Beruf, und einmal auch ein eigener Laden. Davon geblieben ist ein Auge für Ordnung und die Angewohnheit, Dinge aufzuschreiben, bevor sie schiefgehen.

Auf der Baustelle heißt das: Fotos vor Beginn, Messwerte auf Papier, ein Angebot, in dem jede Position steht. Nicht weil es Vorschrift ist, sondern weil hinterher niemand mehr weiß, wie es vorher aussah.

Programmierer

Das dritte Standbein, und das unsichtbarste. Was auf dieser Website läuft, ist selbst gebaut – von der Anfrage bis zu Kevin unten rechts.

Für Sie hat das einen einzigen praktischen Wert: Eine Anfrage landet sofort bei mir und nicht in einem Postfach, das freitags niemand mehr ansieht.

Unsere Grenze

Was wir machen – und was andere machen

Ein Betrieb, der alles gleichzeitig anbietet, macht selten alles gleich gut. Wir machen den Rückbau, und den machen wir vollständig.

Alles, was danach kommt – Trocknung, Geruchs­behandlung, Abdichtung, Wieder­aufbau – liegt bei Betrieben, die genau darauf eingerichtet sind. Wir übergeben ihnen einen Rohbau, mit dem sie sofort weiterarbeiten können.

Und an drei Stellen holen wir grundsätzlich jemanden dazu:

  • Statik nur nach Freigabe des Tragwerks­planers
  • Asbest nur über den zugelassenen Fachbetrieb
  • Elektro nur über die Elektro­fachkraft

Das ist die Grenze unserer Arbeit, und wir sagen sie vorher. Sie steht auch auf den Leistungs­seiten.

Womit wir arbeiten

Werkzeug, das die meisten nicht haben

Präzisions­rückbau heißt nicht, dass es langsamer geht. Es heißt, dass für jede Schicht das passende Gerät dasteht.

Der Sauger mit Zyklon

Vor den Filter gehört ein Vor­abscheider, der den groben Staub aus dem Luftstrom dreht. Klingt nach Kleinigkeit, entscheidet aber, ob ein Sauger nach zwei Räumen zusetzt oder den ganzen Tag zieht.

Ich habe genug Geräte daran sterben sehen, um meine seither selbst zusammenzustellen. Wer nur mit dem arbeitet, was der Verleih herausgibt, lernt das nie.

Der Stripper

Vollflächig verklebter Teppich und PVC gehen von Hand nur in Fetzen ab. Die Maschine schiebt ein flaches Messer darunter und trennt den Belag in Bahnen. Auf großen Flächen ist das der Unterschied zwischen zwei Tagen und einem halben. Mehr dazu auf der Seite Boden­demontage.

Der hydraulische Schaber

Ein Stab am Kompressor mit Klingen vorn. Damit geht schwere, mehrlagig verklebte Dachpappe von einer Hallen­fläche herunter – und Beschichtungen, die sich sonst nicht lösen wollen.

Maschinen

Bagger, Stapler, Hebebühne, Lift. Aus zwanzig Metern Höhe Leitungen und Lüftungs­kanäle demontieren gehört dazu, ebenso großflächiger Rigips­rückbau und Stemmen. Höhenarbeit am Seil gehört nicht dazu – das habe ich nie gemacht und behaupte es auch nicht.

Aus einem Haus in Rudow

So sieht unsere Arbeit aus

Eine berechtigte Frage

Woher die Fotos kommen

Auf vielen Handwerker­seiten stehen gekaufte Bilder. Hier nicht. Deshalb die Antwort, bevor die Frage kommt.

Jedes Bild auf dieser Website stammt von einer Baustelle, auf der ich selbst gearbeitet habe. Keines ist gekauft, keines ist am Rechner erzeugt, keines zeigt fremde Arbeit.

Deshalb sehen sie auch so aus, wie sie aussehen: schlechtes Licht, Staub in der Luft, Werkzeug im Bild. Auf einem Stockfoto wäre der Boden sauber und niemand würde eine Wanne tragen.

Und deshalb sind es vollständige Baustellen statt schöner Einzel­bilder. Ein Haus in Rudow, eine Wohnung in Neukölln, ein Grundstück in Wannsee nach dem Brand: jeweils vom ersten Tag bis zur Übergabe.

Was mir wichtig ist

Sortieren lohnt sich zweimal

Getrennter Abfall ist billiger in der Entsorgung und geht ins Recycling statt auf die Deponie. Beides zusammen ist der Grund, warum wir oben in der Wohnung trennen und nicht unten am Container.

Ich mache das gern. Aus einer Halle lässt sich mehr herausholen, als die meisten denken – Metall bringt Erlös, sortenreiner Bauschutt kostet einen Bruchteil von Mischabfall. Das ist gut für die Rechnung und gut für das, was danach übrig bleibt.

Welche Fraktion wohin geht und was Sie an Nachweisen bekommen, steht auf der Seite Entsorgung und Container.

Warum hier ein Chatbot sitzt

Kevin unten rechts beantwortet Fragen zu unseren Leistungen, auch abends. Er kommt nicht von der Stange. Programmieren gehört zu den Dingen, die ich vor der Baustelle gelernt habe. Verlernt habe ich es nicht.

Er ersetzt die Besichtigung nicht. Für einen Preis muss jemand hinfahren und die Wand anfassen.

Schauen wir es uns an

Die Besichtigung kostet nichts und dauert meist eine halbe Stunde. Danach wissen Sie, was es kostet und wie lange es dauert – schriftlich.

Kevin, der digitale Assistent von DEMIUS — Bild von einer KI erzeugt Kevin antwortet sofort KI — dieser Assistent ist eine künstliche Intelligenz und antwortet rund um die Uhr