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DEMIUS – Abriss und Demontage, Berlin Termin holen

Abriss und Abbruch in Berlin

Wenn nicht nur das Innenleben weg soll, sondern das Bauwerk selbst. Geplant, angemeldet und Schicht für Schicht abgetragen – nicht planlos eingerissen.

Entkernter Raum in Wannsee: Dachbalken und Ziegelwände liegen frei, der Rohbau steht
Wannsee: Alles raus, der Rohbau steht. Genau so soll es aussehen.
RückbauSchicht für Schicht statt Abrissbirne
AngemeldetFormalitäten übernehmen wir
Sortenreingetrennt schon beim Abtragen
Preis stehtschriftlich nach der Besichtigung
Erst einmal Begriffe

Abriss, Abbruch, Rückbau – wo der Unterschied liegt

Im Alltag meinen die drei Wörter dasselbe. Im Bauwesen nicht – und der Unterschied entscheidet über Verfahren, Kosten und Genehmigung.

Abriss und Abbruch

Beides bezeichnet die vollständige Beseitigung eines Bauwerks. Die Wörter sind austauschbar; „Abbruch“ ist der Fachbegriff, „Abriss“ die Alltags­sprache. Am Ende steht eine freie Fläche.

Rückbau

Der kontrollierte Weg dorthin. Das Gebäude wird in umgekehrter Reihenfolge seines Baus zerlegt: erst der Ausbau, dann die Technik, dann die Konstruktion. Die Materialien lassen sich dabei getrennt halten.

Fast jeder Abbruch in Berlin ist heute ein Rückbau. Nicht aus Idealismus, sondern weil das Kreislaufwirtschaftsgesetz eine Verwertung verlangt und weil sortenreines Material in der Entsorgung erheblich weniger kostet.

Teilabriss

Wenn nur ein Gebäudeteil weicht – ein Anbau, ein Seiten­flügel, ein Stockwerk. Der anspruchsvollste Fall, weil das, was stehen bleibt, während der Arbeiten standsicher bleiben muss. Hier ist immer ein Statiker im Spiel.

Der Punkt, der am meisten Zeit kostet

Was das Bauamt von Ihnen will

In Berlin regelt die Bauordnung, was angezeigt und was genehmigt werden muss. Grob gilt: Je kleiner und freistehender, desto einfacher.

Meist ohne Verfahren

Kleine Neben­anlagen wie Garten­lauben, Schuppen oder Garagen bis zu einer bestimmten Größe. Auch das Entfernen nicht tragender Bauteile im Inneren – das ist Entkernung, kein Abbruch.

Anzeige­pflichtig

Der Regelfall bei Wohn- und Gewerbe­gebäuden. Der Abbruch wird dem Bauamt angezeigt, mit Angaben zum Gebäude, zum Ablauf und zur Entsorgung. Nach einer Wartefrist kann begonnen werden, wenn keine Auflagen kommen.

Genehmigungs­pflichtig

Immer bei Denkmal­schutz, bei Gebäuden in Erhaltungs­gebieten (in Berlin gibt es viele davon) und wenn tragende Bauteile in einem verbleibenden Gebäude betroffen sind.

Der häufigste Grund für Verzögerung ist nicht die Baustelle. Es ist der Papierweg, der zu spät begonnen wurde.Deshalb fragen wir bei der Besichtigung als Erstes danach

Wir sagen Ihnen bei der Besichtigung, in welchen Fall Ihr Vorhaben gehört, und übernehmen auf Wunsch die Abstimmung mit dem Amt.

Bevor der erste Schlag fällt

Fünf Dinge, die vorher erledigt sein müssen

  • Leitungen abmelden und trennen – Strom, Gas, Wasser, Fernwärme, Tele­kommunikation. Jeder Versorger hat eigene Fristen, Gas und Fernwärme brauchen am längsten
  • Schadstoffe erkunden – bei Gebäuden vor 1993 Pflicht, nicht Kür. Asbest, künstliche Mineral­fasern, teerhaltige Kleber, PCB in Fugenmassen
  • Nachbarn und Stand­sicherheit – bei Grenzbebauung muss geklärt sein, was mit der gemeinsamen Wand passiert
  • Baustellen­einrichtung – Zufahrt, Container-Stellplatz, Sondernutzungs­erlaubnis, Absperrung, Beschilderung
  • Bäume und Bewuchs – die Berliner Baumschutzverordnung gilt auch auf dem eigenen Grundstück. Fällungen brauchen eine eigene Genehmigung

Diese Liste ist der Grund, warum ein Abbruch selten kurzfristig beginnt. Wir fangen deshalb damit an, während andere noch auf den Bagger warten.

So gehen wir vor

Von oben nach unten, in umgekehrter Bau­reihenfolge

Ein Gebäude wird zerlegt, wie es errichtet wurde – nur rückwärts. Das hält die Materialien getrennt und die Statik unter Kontrolle.

Entrümpeln und entkernen

Alles Bewegliche raus, dann der Ausbau: Böden, Trennwände, Türen, Installationen. Das ist der Teil, der sich am besten trennen lässt.

Schadstoffe entfernen

Falls vorhanden, durch den Fachbetrieb und vor allen weiteren Arbeiten. Erst danach darf grob gearbeitet werden.

Dach und Konstruk­tion

Von oben nach unten. Holz, Metall und Mineralisches werden getrennt gehalten, solange es geht.

Fundament und Fläche

Zuletzt der Keller, dann wird verfüllt und die Fläche hergerichtet – so, wie Sie sie brauchen.

Unser Feld

Unser Feld ist das, was von Hand entschieden werden muss – Wand für Wand, mit dem Blick dafür, was tragen muss.

So arbeiten wir

Für den Abbruch eines Hochhauses ist ein anderer Betrieb der richtige. Wir arbeiten dort, wo Präzision zählt: Teilabriss im bewohnten Haus, Rückbau im Bestand, Gebäude in enger Nachbar­schaft.

Wenn Ihr Vorhaben nicht zu uns passt, sagen wir Ihnen das bei der Besichtigung – und nicht erst, wenn der Vertrag steht.

Sortierter Bauschutt aus Holz, Ziegel und Metall vor dem Abtransport
Sortenrein getrennt: Holz, Ziegel, Metall. Jedes geht in seinen Container.
Was den Preis bestimmt

Warum zwei ähnliche Gebäude verschieden viel kosten

Beim Abbruch entscheiden nicht die Quadrat­meter, sondern die Umstände. Fünf Faktoren wiegen am schwersten:

Zugang

Freistehend mit Zufahrt oder eingebaut im Hinterhof? Wo kein Container stehen kann, wird jeder Kubikmeter getragen.

Nachbar­schaft

Grenzbebauung, bewohnte Nachbar­häuser, enge Straße – das bestimmt Verfahren und Tempo mehr als die Gebäude­größe.

Schadstoffe

Der größte Einzel­posten, wenn welche gefunden werden. Deshalb wird vorher erkundet, nicht hinterher.

Was übrig bleiben soll

Freie Fläche, verfüllte Grube, tragfähiger Untergrund für den Neubau – drei verschiedene Aufgaben.

Danach

Was mit der freien Fläche geschieht

Ein Abbruch endet nicht, wenn das Gebäude weg ist. Er endet, wenn die Fläche den Zustand hat, den Sie brauchen.

Der Keller – die größte Einzel­entscheidung

Drei Wege gibt es, und sie kosten sehr verschieden viel:

  • Vollständig entfernen – Wände und Sohle heraus, Grube verfüllt und verdichtet. Der aufwendigste Weg, aber der einzige, der eine wirklich freie Fläche hinterlässt
  • Verfüllen – die Kellerwände bleiben stehen, die Sohle wird durchbrochen, damit Wasser abfließen kann, dann wird verfüllt. Deutlich weniger Aufwand
  • Erhalten – wenn der Neubau ihn weiterverwenden soll. Dann muss die Trag­fähigkeit geprüft werden, bevor irgendetwas abgetragen wird

Verfüll­material

Sinnvoller­weise wird mit dem Material verfüllt, das ohnehin anfällt: gebrochener Bauschutt aus dem eigenen Abbruch. Das spart die Abfuhr und den Zukauf – vorausgesetzt, das Material ist frei von Schad­stoffen und entspricht der geforderten Güte.

Ob das zulässig ist, hängt vom Boden und vom Vorhaben ab. Bei einem geplanten Neubau prüft das der Boden­gutachter, nicht der Abbruch­betrieb.

Die Übergabe

Am Ende steht die Fläche eben, verdichtet und geräumt. Was darauf entsteht, ist die nächste Aufgabe – dafür muss der Untergrund tragfähig und dokumentiert sein.

Was Bauherren fragen

Häufige Fragen zum Abbruch

Brauche ich für den Abriss eine Genehmigung?

Das hängt vom Gebäude ab. Kleine Neben­anlagen sind meist verfahrensfrei, Wohn- und Gewerbe­gebäude anzeigepflichtig. Bei Denkmal­schutz oder in Erhaltungs­gebieten ist eine Genehmigung nötig.

Bei der Besichtigung klären wir das und übernehmen auf Wunsch die Abstimmung mit dem Bauamt.

Wie lange dauert ein Abbruch?

Die reine Arbeit ist selten das Längste. Rechnen Sie mit mehreren Wochen Vorlauf für Anzeige, Leitungs­abmeldung und Schadstofferkundung.

Die Ausführung richtet sich nach Größe und Zugang – den Zeitraum halten wir im Angebot fest.

Was passiert mit dem Keller?

Das ist eine eigene Entscheidung. Er kann vollständig entfernt und die Grube verfüllt werden, oder er bleibt und wird verfüllt. Was sinnvoll ist, hängt davon ab, was danach auf der Fläche entstehen soll.

Muss ich vorher entrümpeln?

Nicht unbedingt – wir können das übernehmen. Sagen Sie es aber bei der Besichtigung, denn Hausrat ist kein Bauabfall und wird getrennt entsorgt. Mehr dazu unter Entsorgung.

Was ist mit dem Nachbarhaus an der Grenze?

Bei Grenzbebauung muss vorher geklärt werden, wem die gemeinsame Wand gehört und wie sie nach dem Abriss gesichert und abgedichtet wird. Das klären wir vor dem ersten Schlag und halten es schriftlich fest.

Können Sie auch nur einen Teil abreißen?

Ja, das ist sogar unser Schwerpunkt. Ein Anbau, ein Seiten­flügel, eine Etage – beim Teilabriss muss das Verbleibende jederzeit standsicher sein. Dafür arbeiten wir mit einem Statiker zusammen.

In Ihrem Bezirk

Wo in Berlin wir abreißen

Was ein Abriss kostet und wie lange er dauert, hängt weniger an der Menge als am Ort. Eine Garage im Hinterhof von Kreuzberg ist etwas anderes als dieselbe Garage in Zehlendorf, wo der Container auf dem eigenen Grundstück steht.

Für jeden Teil der Stadt haben wir aufgeschrieben, worauf es dort ankommt: Prenzlauer Berg · Neukölln & Britz · Kreuzberg & Friedrichshain · Mitte & Wedding · Charlottenburg & Wilmersdorf · Tempelhof & Schöneberg · Steglitz & Zehlendorf · Lichtenberg & Marzahn · Treptow & Köpenick · Spandau & Siemensstadt · Reinickendorf & Tegel.

Der nächste Schritt

Fangen Sie mit dem Papier an, nicht mit dem Hammer

Bei der Besichtigung klären wir zuerst, was das Amt braucht. Danach steht der Zeitplan – und der Preis.

Kostenlose Besichtigung anfragen

Einzelne Abbruch­aufgaben

Hausabriss

Ein- und Mehrfamilienhäuser, freistehend oder in der Reihe.

Garagen

Fertig­garage, gemauert oder Carport – meist verfahrensfrei.

Schornstein

Rückbau von oben, wenn kein Kran heranreicht.

Kevin, der digitale Assistent von DEMIUS — Bild von einer KI erzeugt Kevin antwortet sofort KI — dieser Assistent ist eine künstliche Intelligenz und antwortet rund um die Uhr