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DEMIUS – Abriss und Demontage, Berlin Termin holen

Keller entkernen in Berlin

Der Keller ist der Raum, den niemand plant und alle vollstellen. Beim Rückbau entscheidet nicht die Fläche, sondern der Weg nach oben.

Leergeräumter Berliner Altbaukeller mit preußischer Kappendecke und Sandboden
Am Ende: der Keller leer, die Kappendecke sichtbar, der Boden frei.
Treppebestimmt Tempo und Preis
GemischtHolz, Metall, Schutt, Hausrat
Feuchtewird sichtbar, wenn alles raus ist
Preis stehtschriftlich nach der Besichtigung
Der entscheidende Punkt

Alles, was runter­getragen wurde, muss wieder hoch

Bei jedem anderen Rückbau fällt der Schutt nach unten. Im Keller ist es umgekehrt. Das klingt banal und ist der Grund, warum Keller­arbeiten länger dauern, als Kunden erwarten.

Eine Berliner Keller­treppe ist selten breiter als 80 Zentimeter, oft gewendelt und fast immer steil. Ein Waschbecken, eine alte Ölheizung oder ein Schrank aus den Sechzigern kommt dort nicht am Stück hoch. Er wird unten zerlegt.

Deshalb sehen wir uns bei der Besichtigung zuerst den Weg an, nicht den Raum: Wie breit ist die Treppe? Gibt es eine Kohlen­rutsche oder einen Licht­schacht? Steht der Container vor der Tür oder dreißig Meter weiter?

So arbeiten wirDie Zeit steckt nicht im Abreißen. Sie steckt im Tragen.

Wo ein Licht­schacht oder eine alte Kohleneinwurfluke vorhanden ist, nutzen wir sie. Ein direkter Weg nach draußen spart oft mehr als ein zusätzlicher Mann.

Was im Keller steht

Vier Dinge, die fast immer dabei sind

Kellerraum vollgestellt mit Kisten, Möbelteilen und altem Dämmmaterial
VorherVierzig Jahre Hausrat zwischen den Rohren.
Derselbe Kellerraum leergeräumt, Kappendecke und Sandboden sichtbar
NachherDerselbe Standpunkt. Die Rohre hängen noch, alles andere ist weg.

Keller sind in Berlin überraschend ähnlich aufgebaut – unabhängig davon, ob das Haus von 1905 oder von 1975 ist.

Holz­verschläge

Lattenwände mit Vorhängeschloss, oft über hundert Jahre alt. Sie lassen sich schnell zerlegen, sind aber sperrig und ergeben viel Volumen bei wenig Gewicht.

Gemauerte Trennwände

Halbsteinwände zwischen den Abteilen. Ob sie tragend sind, sieht man an der Decken­auflage – das prüfen wir vor jedem Durchbruch.

Reste der Heizung

Öltank, Kohlenlager, alte Kessel, Rohr­leitungen. Öltanks werden vor dem Ausbau von einem Fachbetrieb gereinigt und freigegeben.

Vierzig Jahre Hausrat

Möbel, Farbeimer, Reifen, Elektro­geräte. Das ist kein Bauschutt, sondern gemischter Abfall – und wird getrennt abgefahren.

Diese Mischung ist der Grund, warum ein Keller in der Entsorgung teurer ausfällt als eine Wohnung mit demselben Volumen.

Der Berliner Untergrund

Kappendecke, Gewölbe, Sand

Wer in einem Berliner Altbau­keller nach oben schaut, sieht selten eine glatte Decke.

Die preußische Kappendecke

Stahlträger mit dazwischen gespannten Ziegel­gewölben. Sie trägt hervorragend, solange die Träger unbeschädigt sind – und sie verträgt keine unbedachten Durchbrüche. Jede Öffnung verändert das Kräftespiel.

An solchen Decken wird bei uns nichts angerührt, ohne dass ein Statiker die Öffnung freigegeben hat. Das ist keine Vorsicht, sondern die Regel.

Der Boden

Im Altbau liegt oft kein Estrich, sondern ein gestampfter Lehmboden oder eine dünne Beton­schicht direkt auf Sand. Tiefer zu gehen betrifft die Gründung des Hauses – das braucht einen Grund und eine Freigabe.

Feuchtig­keit

Berlin steht auf Sand mit hohem Grundwasser­stand. Ein feuchter Keller­wandfuß ist die Regel, nicht die Ausnahme. Nach dem Entkernen wird sichtbar, was jahrzehntelang hinter Verschlägen verborgen war: Salzausblühungen, abplatzender Putz, mürber Fugenmörtel.

Kellerwand mit abgeschlagenem Putz, darunter Bruchstein und Ziegel, der Fliesenboden davor ist unbeschädigt
Putz ab bis auf den Bruchstein – genau so hoch, wie die Feuchte steht. Der Fliesen­boden davor bleibt liegen.

Abgeschlagen wird bis dorthin, wo die Wand wieder trocken ist, und keinen Meter höher. Die Kante bleibt gerade, damit der Putzer später ansetzen kann, ohne die ganze Wand neu aufzubauen.

Wir legen die Wand frei und dokumentieren den Zustand mit Fotos. Was danach an Abdichtung nötig ist, entscheidet ein Fachbetrieb für Bauwerks­abdichtung – nicht wir.

Der Ablauf

In welcher Reihenfolge ein Keller leer wird

Ein Keller wird von hinten nach vorn geräumt. Sonst verstellt man sich den eigenen Weg.

Weg sichern

Treppenhaus abdecken, Handlauf schützen, Beleuchtung ergänzen. In vielen Kellern reicht das vorhandene Licht nicht aus.

Loses zuerst

Hausrat, Möbel, Reifen. Sortiert nach Fraktion, damit die Entsorgung sauber bleibt und nicht als Mischabfall zählt.

Einbauten und Verschläge

Lattenwände, Regale, Türen. Metall wird getrennt gesammelt – es hat einen Wert und mindert die Kosten.

Wände und Böden

Erst zuletzt kommt der massive Teil. Was tragend ist, bleibt stehen oder wird nach Freigabe durch einen geplanten Durchbruch geöffnet.

Am Ende ist der Keller besenrein, die Wände sind sichtbar und der Raum ist bereit für Abdichtung, Ausbau oder Vermietung.

Wofür Berliner ihren Keller freiräumen

Drei Anlässe, die wir immer wieder sehen

Neues Holzständerwerk in einem sanierten Kellerraum
Aus Abstell­fläche wird Wohnraum: Nach dem Rückbau steht das erste neue Ständerwerk.

Der Eigentümer­wechsel. Ein Haus wird verkauft oder geerbt, und im Keller steht der Hausrat von zwei Generationen. Vor der Übergabe muss alles heraus – meist mit knapper Frist.

Der Ausbau. Aus Abstell­flächen werden Fahrrad­räume, Waschküchen oder Trocken­räume. Dafür fallen Verschläge und einzelne Trennwände, und der Grundriss wird geöffnet.

Die feuchte Wand. Bevor abgedichtet werden kann, muss die Wand frei sein. Kein Abdichter arbeitet hinter Regalen und Latten­verschlägen. Wir bereiten die Fläche vor, damit das nächste Gewerk sofort anfangen kann.

In allen drei Fällen gilt dasselbe: Der Keller ist ein Zwischen­schritt, kein Selbstzweck. Sagen Sie uns, was danach kommt – davon hängt ab, wie gründlich gearbeitet wird.

Im bewohnten Haus

Wenn über dem Keller noch gewohnt wird

Die meisten Keller­räumungen in Berlin finden statt, während im Haus ganz normal weitergelebt wird. Das ändert die Arbeit mehr als der Keller selbst.

Was vorher geklärt sein muss

Abteile gehören Mietern. Was darin steht, darf nicht angetastet werden, solange die Zuordnung nicht schriftlich geklärt ist. Diese Klärung ist Sache der Haus­verwaltung, nicht unsere – wir räumen erst, wenn eine Fläche freigegeben ist.

Bewährt hat sich eine einfache Markierung: Jedes freigegebene Abteil bekommt ein Zeichen, jedes andere bleibt zu. So ist bis zum letzten Abteil klar, was heraus darf und was stehen bleibt.

Rücksicht im Treppenhaus

Wir arbeiten mit Abdeckung auf Stufen und Handlauf. Der Weg bleibt jederzeit begehbar, Material wird nicht abgestellt, sondern getragen und geladen. Lärm­intensive Arbeiten legen wir in die Kernzeit am Vormittag.

Vor Beginn machen wir Fotos vom Treppenhaus. Nicht aus Misstrauen, sondern weil sich hinterher niemand mehr an den Kratzer erinnert, der schon vorher da war.

Fundstücke

In Berliner Kellern taucht Erstaunliches auf: Fahrräder, Dokumente, manchmal Dinge aus der Zeit vor dem Krieg. Was persönlich wirkt, wird beiseitegestellt und der Verwaltung gezeigt, bevor es in den Container geht.

Derselbe Keller

Vierzig Jahre in zwei Bildern

Links, wie wir ihn vorgefunden haben. Rechts, wie wir ihn übergeben haben. Es ist derselbe Raum, dieselbe Wand, dieselbe Rohrleitung an der Decke.

Vollgestellter Kellerraum mit Gerümpel, Möbeln und Kisten bis unter die Decke
VorherHausrat aus vier Jahrzehnten, gewachsen über viele Mieter.
Derselbe Keller nach der Entkernung, leer, mit sichtbarer preußischer Kappendecke
NachherLeer, gefegt – und erst jetzt sieht man die Kappendecke.

Was in so einem Keller steht, weiß vorher niemand genau. Deshalb rechnen wir den Transportweg und nicht die Fläche.

Was Kunden fragen

Häufige Fragen zum Keller

Nehmen Sie auch den Hausrat mit?

Ja. Möbel, Kartons, Reifen, Farbreste und Elektro­geräte gehören dazu. Wir trennen vor Ort, weil sortierter Abfall in der Entsorgung deutlich weniger kostet als eine gemischte Ladung.

Gefahr­stoffe wie alte Lacke oder Chemikalien werden gesondert gemeldet und über die zuständige Annahme­stelle abgegeben.

Kann eine Kellerwand einfach weg?

Nur nach Prüfung. Zwischen Keller­abteilen stehen häufig Halbsteinwände, die nichts tragen. Es kann aber ebenso gut eine Wand sein, die eine Kappendecke abfängt. Das sieht man an der Decken­auflage und an der Wandstärke.

Im Zweifel holen wir eine Freigabe ein, bevor der erste Schlag fällt.

Was ist mit dem alten Öltank?

Ein Öltank wird vor dem Ausbau von einem zugelassenen Fachbetrieb entleert, gereinigt und freigegeben. Erst danach darf er zerlegt und abtransportiert werden. Diesen Schritt organisieren wir mit, führen ihn aber nicht selbst aus.

Wie kommt der Container an den Keller?

Gar nicht – der Container steht oben. Entscheidend ist die Entfernung zwischen Keller­ausgang und Stellplatz. Ist keine Fläche vorhanden, beantragen wir eine Aufstell­genehmigung beim Bezirk. Mehr dazu unter Entsorgung und Container.

Wie lange dauert ein Keller­geschoss?

Ein Keller unter einem Berliner Mietshaus mit acht bis zwölf Abteilen dauert typischerweise zwei bis vier Arbeitstage. Der Ausschlag kommt fast immer vom Weg nach oben, nicht von der Fläche.

Der nächste Schritt

Wir sehen uns zuerst die Treppe an

Bei der Besichtigung messen wir den Weg nach draußen. Danach steht der Preis, schriftlich – und nichts wird nachberechnet, was wir hätten sehen können.

Kostenlose Besichtigung anfragen

Das hängt oft zusammen

Entkernung

Wenn nicht nur der Keller, sondern das ganze Gebäude dran ist.

Wand­durchbruch

Für Öffnungen in tragenden Keller­wänden – geplant und freigegeben.

Kevin, der digitale Assistent von DEMIUS — Bild von einer KI erzeugt Kevin antwortet sofort KI — dieser Assistent ist eine künstliche Intelligenz und antwortet rund um die Uhr