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DEMIUS – Abriss und Demontage, Berlin Termin holen

Boden­demontage in Berlin

Nicht nur der Belag, sondern der ganze Aufbau: Schicht für Schicht heraus, bis die Rohdecke frei liegt. Getrennt gehalten, damit die Entsorgung nicht teurer wird als die Arbeit.

Sporthalle im Rückbau: Sportboden teilweise entfernt, Fläche mit Vlies geschützt
Sporthalle: Der Boden geht Schicht für Schicht – Belag, Platten, Dämmung, Schüttung.
4 Schichtenim Berliner Altbau die Regel
Getrenntjede Schicht in ihre Fraktion
StaubarmAbsaugung gegen den Feinstaub
BesenreinRohdecke bereit für den Neuaufbau
Worum es geht

Ein Fußboden ist kein Belag, sondern ein Aufbau

Was wie eine Fläche aussieht, sind meist vier bis fünf Schichten. Jede besteht aus einem anderen Material und gehört in eine andere Entsorgungs­fraktion.

Von oben nach unten

  • Der Belag – Parkett, Laminat, Teppich, Linoleum, Fliesen oder Vinyl. Das Einzige, was man sieht
  • Kleber oder Unterlage – Kleberbett, Trittschall­folie, Dämm­unterlage
  • Der Estrich – die tragende Platte, 4 bis 8 Zentimeter stark. Dazu ausführlich unter Estrich entfernen
  • Dämmung und Trennlage – bei schwimmendem Aufbau: Mineral­wolle oder Styropor, dazu eine Folie
  • Die Schüttung – im Altbau zwischen den Balken: Sand, Schlacke, Lehm oder Bauschutt aus der Bauzeit

Erst darunter kommt die eigentliche Decke: eine Betonplatte oder – im Berliner Altbau – eine Holz­balken­lage.

Der Unterschied zur Estrich­entfernung: Dort geht es nur um eine dieser Schichten. Bei der Boden­demontage kommt alles heraus, bis die Rohdecke frei liegt.

Leere Sporthalle, der Betonboden liegt frei und ist besenrein
Sporthalle: Belag, Dämmung und Schüttung raus. Der Beton liegt frei.
Der Berliner Sonderfall

Die Schüttung – der Posten, den alle vergessen

In Altbauten mit Holzbalken­decken liegt zwischen den Balken eine Füllung. Sie diente als Schall- und Brandschutz und besteht aus dem, was um 1900 verfügbar war.

Meist ist es Sand, oft Schlacke aus Kohleöfen, manchmal Lehm oder schlicht Bauschutt. Diese Schüttung ist mehrere Zentimeter hoch und liegt über die ganze Fläche.

Drei Dinge machen sie zum unterschätzten Posten:

Das Gewicht

Sand wiegt rund 1,5 Tonnen je Kubikmeter. Aus einer mittleren Wohnung kommen mehrere Tonnen zusammen – die alle über die Treppe müssen.

Der Staub

Trockene Schlacke staubt extrem. Ohne Absaugung sitzt der Staub anschließend in jeder Ritze der Wohnung.

Die Entsorgung

Schüttung ist kein sauberer Bauschutt. Je nach Zusammensetzung zählt sie zum Mischabfall – und bei alter Schlacke kann eine Prüfung nötig sein.

Eine vergessene Schüttung verschiebt die Menge um ein Vielfaches. Deshalb öffnen wir bei der Besichtigung den Boden an einer Stelle.

Was darunter zum Vorschein kommt

Der Moment, in dem sich die Decke zeigt

Nach dem Ausbau liegt die Rohdecke frei – und damit etwas, das sonst niemand zu sehen bekommt.

Bei der Holzbalken­decke

Die Balken sind sichtbar, mit ihrem Auflager in der Wand. Das ist der einzige Zeitpunkt, an dem sich ihr Zustand beurteilen lässt. Feuchte­schäden an den Balken­köpfen, Schädlings­befall oder durchgebogene Balken zeigen sich hier – und nirgends sonst.

Falls uns etwas auffällt, sagen wir es Ihnen. Nicht als Gutachten, aber als Hinweis, bevor der neue Boden darüberkommt und alles wieder verschwindet.

Bei der Betondecke

Hier zeigen sich vor allem Leitungen. In Nachkriegs­bauten liegen Elektro­leitungen häufig direkt in der Dämmschicht oder im Estrich – manchmal ohne Schutzrohr. Mit dem Stemmhammer wäre dort mehr getrennt als der Boden.

So arbeiten wirBeim Boden erfährt man am meisten über ein Haus. Da liegt alles offen, was hundert Jahre lang niemand gesehen hat.

So arbeiten wir

Schicht für Schicht statt alles auf einmal

Wer den ganzen Aufbau in einem Zug herausreißt, mischt fünf Materialien in einer Mulde. Das kostet in der Entsorgung ein Vielfaches.

Belag herunter

Parkett, Teppich, Laminat oder Fliesen zuerst. Holz geht in die Holz­fraktion, Fliesen in den Bauschutt.

Estrich schneiden und lösen

Fugen schneiden statt großflächig stemmen – das bricht kontrolliert und schont, was darunter liegt.

Dämmung und Folie

Kommen als eigene Fraktion heraus. Nicht in den Bauschutt, sonst wird die ganze Mulde teurer.

Schüttung absaugen

Mit Industrie­sauger statt Schaufel. Das hält den Staub im Griff und geht schneller, als es aussieht.

Im Gewerbe

Doppelböden und Industrie­estrich

In Büro- und Gewerbe­flächen sieht ein Bodenaufbau ganz anders aus als in der Wohnung – und bringt eigene Aufgaben mit.

Der Doppelboden

In Büro­gebäuden seit den Achtzigern Standard: Platten liegen auf höhenverstellbaren Stützen, darunter ein Hohlraum von 10 bis 30 Zentimetern für Kabel und Lüftung.

Der Rückbau geht zügig – die Platten werden aufgenommen, die Stützen abgeschraubt. Zwei Dinge machen Arbeit: Unter den Platten liegt oft eine Kabelmenge, die niemand mehr zuordnen kann. Und die Stützen sind mit dem Rohboden verklebt, ihre Klebepunkte müssen abgeschliffen werden.

Industrie­estrich

In Hallen und Werkstätten liegt häufig ein Hartstoffestrich mit eingestreuter Deckschicht oder eine Beschichtung aus Epoxidharz. Beides ist deutlich härter als Wohnungs­estrich und braucht anderes Gerät.

Beschichtungen werden meist nicht gestemmt, sondern abgefräst. Die Fräse hängt an der Absaugung und schont den Untergrund, dauert aber länger je Quadrat­meter.

Boden­markierungen und Klebereste

In Lager- und Produktions­flächen kommen Markierungs­farben, Klebebandreste und alte Beschichtungen dazu. Was davon herunter muss, entscheidet der geplante neue Belag – nicht das Auge.

Bei Gewerbe­flächen fragen wir deshalb immer zuerst nach dem Folgegewerk. Ein Boden, der neu beschichtet wird, braucht eine andere Vorbereitung als einer, auf den Fliesen kommen.

Wenn der Boden im Betrieb bleiben muss

In Lagern und Werkstätten lässt sich selten alles auf einmal stilllegen. Dann wird in Abschnitten gearbeitet: eine Fläche heraus, gesäubert, übergeben – erst danach die nächste.

Das dauert insgesamt länger, hält aber den Betrieb am Laufen. Wichtig ist dabei die Kante zwischen altem und neuem Bereich: Sie muss sauber geschnitten und gegen Stolpern gesichert sein, solange beide Zustände nebeneinander bestehen.

Der alte Kleber

Was unter dem Belag klebt

Bodenschleifmaschine nimmt alten Teppichkleber vom Estrich
Der Kleber geht mit der Maschine herunter – abgesaugt direkt am Gerät.

Der Belag ist meist in Stunden unten. Was danach am Estrich haftet, bestimmt den Rest des Tages.

Bis in die achtziger Jahre wurden Bodenbeläge häufig mit Bitumen­kleber verlegt. Er ist schwarz, zäh und kann teerhaltige Bestand­teile enthalten. Solches Material gilt als gefährlicher Abfall und wird getrennt mit Nachweis entsorgt.

Ob der Verdacht zutrifft, klärt eine Probe. Wir nehmen sie bei der Besichtigung mit, wenn der Belag alt genug dafür ist. Das kostet wenig, und danach weiß man es – vor dem ersten Schlag statt mittendrin.

Neuere Dispersions­kleber sind harmlos, aber zäh. Sie werden mit dem Schleif­teller abgenommen, die Absaugung hängt direkt am Gerät.

Große Flächen: der Stripper

Teppich und PVC, die vollflächig verklebt sind, gehen von Hand nur in Fetzen ab. Ab etwa hundert Quadrat­metern arbeiten wir deshalb mit dem Stripper – einer Maschine, die ein flaches Messer unter den Belag schiebt und ihn in Bahnen vom Untergrund trennt.

Stripper-Messer und Besen auf einem Estrich, von dem der verklebte Belag abgetragen ist
Der Belag ist ab. Übrig bleibt das Kleberbett – die Rillen zeigen, wie der Belag angesetzt war.

Auf zweihundert Quadrat­metern ist das der Unterschied zwischen zwei Tagen und einem halben. Der Untergrund bleibt dabei heil, weil das Messer flach läuft und nicht in den Estrich schneidet.

Danach steht immer noch das Kleberbett auf dem Estrich. Ob es heruntermuss, entscheidet der neue Belag – bei Fliesen oft nicht, bei Vinyl und Beschichtung fast immer.

Eine Sporthalle in Berlin

Ein Boden hat mehr Schichten als man sieht

Was Kunden fragen

Häufige Fragen zur Boden­demontage

Muss wirklich der ganze Aufbau raus?

Nicht immer. Wenn nur der Belag stört und der Estrich tragfähig ist, reicht oft die obere Schicht. Das ist deutlich weniger Aufwand.

Der ganze Aufbau muss heraus, wenn Höhe gewonnen werden soll, wenn eine Fußboden­heizung eingebaut wird oder wenn die Decke darunter geprüft oder saniert werden muss.

Wie viel Höhe gewinne ich?

Im Altbau mit Holzbalken­decke oft 8 bis 15 Zentimeter, je nach Schüttung und Aufbau. Bei einem schwimmenden Estrich auf Betondecke sind es meist 6 bis 10 Zentimeter.

Genau sagen lässt es sich erst, wenn der Boden an einer Stelle geöffnet ist.

Wie viel Material fällt an?

Deutlich mehr als beim Estrich allein. Aus einer 75-Quadrat­meter-Wohnung im Altbau kommen mit Schüttung schnell 10 bis 15 Kubikmeter zusammen – bei einem Gewicht, das eher die Grenze setzt als das Volumen.

Mehr dazu unter Entsorgung und Container.

Kann unter dem Boden Asbest sein?

Ja. Alte Bodenkleber, besonders die schwarzen Bitumen­kleber, und Vinyl­platten aus der Zeit vor 1993 können Asbest enthalten.

Bei Verdacht wird beprobt, bevor gearbeitet wird. Die Arbeiten richten sich dann nach der Gefahrstoffverordnung und der Technischen Regel TRGS 519.

Kann die Wohnung dabei bewohnt bleiben?

Nein. Der Boden ist der Raum selbst – solange er offen ist, gibt es keine nutzbare Fläche. Dazu kommt der Staub der Schüttung.

Der nächste Schritt

Eine geöffnete Stelle genügt

Wir sehen, wie viele Schichten Sie haben und was darunter liegt. Danach steht der Preis, schriftlich.

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Das hängt zusammen

Kevin, der digitale Assistent von DEMIUS — Bild von einer KI erzeugt Kevin antwortet sofort KI — dieser Assistent ist eine künstliche Intelligenz und antwortet rund um die Uhr