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DEMIUS – Abriss und Demontage, Berlin Termin holen

Abriss und Entkernung in Neukölln

Vom Reuterkiez bis Rudow. Wir arbeiten hier seit Jahren – im Gründerzeit­altbau genauso wie im Siedlungs­haus. Auf dieser Seite stehen echte Baustellen aus dem Bezirk.

Abgedeckter Hausflur in einem Neuköllner Altbau, Schubkarre auf dem Weg nach draußen
Neukölln: Der Weg nach draußen führt durch den Hausflur. Der bleibt unberührt – abgedeckt, bevor die erste Wanne kommt.
Seit Jahren hierReuterkiez, Rixdorf, Britz, Rudow
23 Fotosvon Baustellen in diesem Bezirk
Enge TreppenWanne für Wanne, ohne Aufzug
Preis stehtschriftlich nach der Besichtigung
Warum das hier anders ist

Warum Neukölln zwei Bezirke in einem ist

Nördlich des Ringbahn­bogens steht Gründerzeit: Mietshäuser von 1890 bis 1914, fünf Geschosse, Hinterhof, kein Aufzug. Südlich davon fängt etwas anderes an – Britz, Buckow, Rudow, mit Siedlungs­häusern, Reihen­häusern und Gärten.

Für den Rückbau sind das zwei verschiedene Welten. Im Altbau entscheidet das Treppenhaus über die Dauer, im Siedlungs­haus die Zufahrt für den Container. Wer beides schon gemacht hat, sieht bei der Besichtigung sofort, woran es hängt.

  • Reuterkiez, Rixdorf, Schillerkiez – Gründerzeit, oft mit Dielenboden über Holzbalken­decke und Kasten­fenstern
  • Gropiusstadt, Britz-Süd – Wohnungsbau der Sechziger und Siebziger. Wer die Hochhäuser sieht, denkt an Platten­bau – und irrt sich: Hier wurde gemauert. West-Berlin schrieb feste Quoten für Mauerwerk vor, um das Maurer­handwerk in der Stadt zu halten. Für den Rückbau macht das den Unterschied zwischen einer Stunde und einem Tag
  • Hufeisensiedlung Britz – Denkmal seit 1986, Weltkultur­erbe seit 2008. Der Titel hat an den Auflagen nichts geändert: Sie gelten für die Außen­hülle – Farbe, Fenster, Balkone, Dach. Innen ist mehr möglich, als der Welterbe-Titel vermuten lässt
  • Rudow, Buckow – Einfamilien- und Reihen­häuser der Fünfziger bis Siebziger, häufig mit ausgebautem Dach­geschoss
Enge Berliner Gasse mit Handkarren und Arbeitern um 1900
Berlin um 1900: Handkarren in einer Gasse, in der zwei Wagen nicht nebeneinander passen. Aufnahme von Heinrich Zille. Wie das Material nach draußen kommt, war damals dieselbe Frage wie heute.
Bevor Sie anfangen

Brauche ich im Milieu­schutz­gebiet eine Genehmigung?

Neukölln hat nicht ein Milieu­schutz­gebiet, sondern zehn. Und die Grenzen verlaufen mitten durch Straßen – auf der einen Seite brauchen Sie eine Genehmigung, auf der anderen nicht.

Die Gebiete heißen Reuterplatz, Schiller­promenade, Flughafen­straße/Donau­straße, Rixdorf, Körnerpark, Hertzbergplatz/Treptower Straße, Silberstein­straße/Glasower Straße, Germania­promenade, Britz und Gropiusstadt. Wer dort wohnt, weiß es meistens. Wer eine Wohnung geerbt oder gekauft hat, oft nicht.

Im Milieu­schutz ist der Rückbau selbst genehmigungs­pflichtig, nicht nur der Umbau danach. Ein zweites Bad, ein Wand­durchbruch, das Zusammen­legen zweier Wohnungen – all das braucht vorher einen Bescheid vom Bezirksamt. Seit April 2026 gelten dafür neue, berlinweit einheitliche Kriterien.

Was das für Sie heißt: Wir fragen bei der Besichtigung danach. Nicht, weil wir den Bescheid ausstellen – das tut das Bezirksamt –, sondern damit Sie nicht zwei Wochen nach dem Aufstemmen Post bekommen. Kommt die Genehmigung nicht, war die Arbeit umsonst und der Rückbau muss zurückgebaut werden.

Reine Instandsetzung ist davon nicht betroffen. Ein kaputtes Bad darf ein Bad bleiben. Erst wenn sich der Zuschnitt oder der Standard ändert, schaut das Amt hin.

Ein Altbaubad in Neukölln

Von der Fliese bis zum Rohbau

Arbeiter brechen in Berlin um 1900 das Pflaster auf, daneben liegt der Aushub
Aufbrechen, aufnehmen, abfahren – Berlin um 1900, aufgenommen von Heinrich Zille. Das Werkzeug hat sich geändert, die Reihenfolge nicht.
Die Frage, die jeder zuerst stellt

Wovon hängt der Preis in Neukölln ab?

Eine Zahl ohne Besichtigung wäre geraten. Was den Unterschied macht, sind vier Dinge – und drei davon haben mit dem Haus zu tun, nicht mit der Fläche.

Die Etage und die Treppe

Im Neuköllner Altbau gibt es selten einen Aufzug. Alles geht über die Treppe, Wanne für Wanne. Vierter Stock heißt mehr Wege als Erdgeschoss – bei gleicher Wohnung.

Was unter dem Boden liegt

Dielen auf Holzbalken mit Schüttung darunter sind etwas anderes als Estrich auf Beton. Die Schüttung wiegt, staubt und zählt in der Entsorgung als Bau­mischabfall.

Und manchmal liegt darunter noch etwas anderes: quadratische PVC-Fliesen, 25 oder 30 Zentimeter, meist bräunlich oder grau­gesprenkelt. Das sind Floor-Flex-Platten, verlegt zwischen 1960 und 1985 – in Neukölln also überall dort, wo in den Siebzigern modernisiert wurde. Sie enthalten Asbest, der Kleber darunter oft auch. Solche Platten werden nicht gestemmt, sondern von einem Fachbetrieb ausgebaut — wer sie erkennt, lässt sie liegen und ruft an.

Der Stellplatz für den Container

In der Weserstraße steht er anders als in Rudow vor der Einfahrt. Wo eine Genehmigung nötig ist, holen wir sie – das gehört dazu.

Was drin ist

Bei Häusern vor 1993 sehen wir uns Kleber, Dämmung und Bodenbeläge genau an. Was wirklich drin ist, sagt eine Probe – das rät man nicht.

So arbeiten wirDer Weg nach draußen entscheidet über die Hälfte der Zeit. Deshalb messen wir bei der Besichtigung zuerst das Treppenhaus.

Ein ganzes Haus in Rudow

Was ist anders, wenn das ganze Haus leer soll?

Rudow gehört zu Neukölln, sieht aber aus wie ein anderer Bezirk: Einfamilien­häuser, Reihen­häuser, Gärten. Hier haben wir ein Haus vollständig zurückgebaut – vom Dach­geschoss bis in den Keller.

Haus in Rudow bis auf das Holzständerwerk zurückgebaut
Rudow: Das Ständerwerk steht, alles andere ist heraus.

Bei einem Siedlungs­haus dieser Bauzeit stecken die Überraschungen fast immer an denselben drei Stellen: im Dach­geschoss unter der Verkleidung, in der Zwischen­decke, und im Keller hinter der Vorsatzschale.

  • Dach­geschoss – hinter Rigips liegt oft alte Mineral­wolle. Die kommt in Bigbags, getrennt vom Rest
  • Zwischen­decke – Holzbalken mit Schüttung, darunter manchmal noch eine zweite Lage aus einem früheren Umbau
  • Keller – Vorsatzschalen aus den Siebzigern, dahinter feuchtes Mauerwerk, das erst nach dem Öffnen sichtbar wird
Ein Haus in Rudow

Von bewohnt bis besenrein

Was in Neukölln oft dazugehört

Wie kommt der Schutt aus Keller, Dachboden und Hinterhaus?

Bei einer Wohnungsauflösung bleibt selten nur die Wohnung. Zum Mietvertrag gehören meist ein Keller­verschlag und manchmal ein Dachboden­abteil – beides voll, beides muss leer sein.

Das sammelt sich über Jahrzehnte an und ist niemandem peinlich. Wir räumen es mit, trennen es nach Material und fahren es ab. Was noch brauchbar ist, kommt zur Seite, bevor der Container kommt.

Kellerverschlag

Holzlatten, alte Möbel, Farbeimer, manchmal Kohlenreste aus der Zeit der Ofenheizung. Das meiste ist Bau­mischabfall, Metall und Holz kommen getrennt heraus.

Dachbodenabteil

Der schwierigste Weg im Haus: enge Treppe, niedrige Höhe, oft kein Licht. Wir bringen eigene Beleuchtung mit.

Hinterhaus und Quergebäude

Typisch für Neukölln. Der Container steht vorn, die Baustelle liegt hinten – der Weg dazwischen wird abgedeckt.

Nicht nur innen

Abreißen in Neukölln: Laube, Garage, Anbau

Im Süden des Bezirks steht anderes als im Altbau. Britz, Buckow und Rudow sind Einfamilien­haus­gebiete – mit Gärten, Garagen und allem, was über Jahrzehnte dazugebaut wurde.

Was dort abgerissen wird, ist selten ein ganzes Haus. Es ist die Gartenlaube, die niemand mehr nutzt. Die gemauerte Garage, in die kein heutiges Auto mehr passt. Der Anbau aus den Achtzigern, das Vordach, die Beton­terrasse. Bei uns sind das die häufigsten Anfragen überhaupt – häufiger als jede Wohnung.

  • Gartenlaube abreißen – Holz, Dachpappe, oft ein Beton­fundament darunter. Das Fundament ist meistens die Arbeit, nicht die Laube. Mehr dazu
  • Garage abreißen – gemauert oder als Fertigteil. Bei Fertigteil­garagen der Sechziger und Siebziger steckt manchmal Asbest in der Dach­abdichtung. Mehr dazu
  • Anbau, Vordach, Winter­garten – der Rückschnitt muss so sitzen, dass das Haupthaus dicht bleibt. Das ist die eigentliche Aufgabe, nicht das Abreißen.
  • Haus abreißen – kommt vor, meist nach einem Verkauf. Dann ist vorher zu klären, was ans Grundstück angeschlossen ist. Mehr dazu

Im Altbau nördlich der Ringbahn heißt Abriss fast immer etwas anderes: eine Wand raus, eine Zwischen­decke, ein Bad bis auf den Rohbau. Das ist Rückbau im laufenden Haus – mit Nachbarn ringsum und einem Treppenhaus, das heil bleiben muss.

Was Neuköllner Eigentümer fragen

Häufige Fragen

Was kostet es, eine Gartenlaube oder Garage abzureißen?

Das hängt weniger an der Laube als an dem, was darunter liegt. Ein Holzbau ist an einem Tag weg – das Beton­fundament darunter kann länger dauern als der ganze Rest. Bei Garagen kommt dazu, ob gemauert oder Fertigteil, und ob die Zufahrt für den Container reicht.

Schicken Sie zwei, drei Fotos – einmal das Ganze, einmal den Übergang zum Boden. Danach können wir sagen, worauf es hinausläuft, und der Preis steht nach der Besichtigung schriftlich fest.

Holt die BSR den Bauschutt ab?

Nein. Die Berliner Stadt­reinigung holt Sperrmüll – Schränke, Matratzen, Sofas. Bauschutt gehört nicht dazu, und Estrich, Fliesen, Mörtel und Gipskarton auch nicht.

Das ist die häufigste Fehl­annahme beim ersten eigenen Rückbau, und sie fällt meistens erst auf, wenn alles schon im Hof liegt. Bauschutt muss sortenrein zur Bau­schutt­annahme, und wer dort gemischt anliefert, zahlt den höchsten Satz. Wir nehmen das Material gleich mit und trennen es schon in der Wohnung – das ist billiger, als es hinterher auseinanderzusortieren.

Meine Wohnung liegt im Milieu­schutz. Darf ich überhaupt entkernen?

Instand­setzen ja, umbauen nur mit Bescheid. Ein kaputtes Bad darf ein neues Bad werden. Sobald sich aber der Zuschnitt oder der Standard ändert – zweites Bad, Wand­durchbruch, zwei Wohnungen zu einer –, braucht es vorher die Genehmigung vom Bezirksamt.

Wichtig: Der Rückbau selbst ist bereits genehmigungs­pflichtig, nicht erst der Umbau danach. Wir fragen bei der Besichtigung danach, damit Sie nicht zwei Wochen nach dem Aufstemmen Post bekommen.

Was kostet es, eine Altbau­wohnung in Neukölln zu entkernen?

Das hängt an vier Dingen: Fläche, Bodenaufbau, Etage und Stellplatz für den Container. Bei einer Gründerzeit­wohnung mit Dielen über Holzbalken­decke fällt deutlich mehr Material an als bei Estrich auf Beton – dieselbe Quadratmeter­zahl, anderer Aufwand.

Den Preis nennen wir nach der kostenlosen Besichtigung, schriftlich. Was wir dabei gesehen haben, wird nicht nachberechnet.

Wie lange dauert das, und was merken die Nachbarn?

Eine Wohnung von 60 bis 70 Quadrat­metern dauert drei bis fünf Arbeitstage. Ausschlaggebend sind Bodenaufbau, Etage und Transportweg.

Wir fangen selten vor acht an und machen mittags Pause. Zwei Tage vorher hängt ein Zettel im Treppenhaus — dann weiß jeder Bescheid, bevor der erste Hammer fällt. In einem Haus mit Hinterhof wohnen viele Leute eng beieinander.

Der Container – wo steht der in der Weserstraße?

Wo kein eigener Stellplatz da ist, brauchen wir eine Genehmigung fürs Aufstellen im öffentlichen Straßenland. Die holen wir und rechnen sie mit ein. In Rudow und Britz steht er meist auf dem Grundstück, dann entfällt das.

Was ist in der Hufeisensiedlung in Britz möglich?

Die Siedlung steht als Weltkulturerbe unter Denkmal­schutz. Das betrifft vor allem die Außenhülle: Fenster, Türen, Farbe, Dach. Innen ist mehr möglich, als viele denken – nicht tragende Wände, Bad, Bodenaufbau.

Was im Einzelfall geht, entscheidet die Untere Denkmalschutz­behörde. Wir arbeiten mit der Freigabe, nicht ohne.

Muss ich dabei sein?

Zur Besichtigung ja, danach nicht. Viele Eigentümer wohnen gar nicht in Berlin. Schlüssel­übergabe, Abstimmung mit der Haus­verwaltung und die Foto­dokumentation am Ende laufen ohne Sie.

Wer bei Ihnen steht

Wir kennen die Treppen­häuser hier. Das sieht man nicht am Grundriss.

So arbeiten wir

Sie sprechen mit dem, der die Arbeit macht. Wer zur Besichtigung kommt, macht auch den Preis – und steht am Tag der Arbeit selbst im Staub.

Die Bilder auf dieser Seite sind aus Neukölln und Rudow. Kein Bild ist gekauft, keines gestellt.

Der nächste Schritt

Zehn Minuten vor Ort genügen

Wir sehen uns Treppenhaus, Bodenaufbau und Stellplatz an. Danach steht der Preis, schriftlich.

Lieber schreiben statt sprechen? Hier geht es mit E-Mail und Fotos.
Ihre Angaben nutzen wir nur, um Ihre Anfrage zu beantworten.

Das gehört oft dazu

Weitere Leistungen

Kevin, der digitale Assistent von DEMIUS — Bild von einer KI erzeugt Kevin antwortet sofort KI — dieser Assistent ist eine künstliche Intelligenz und antwortet rund um die Uhr