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DEMIUS – Abriss und Demontage, Berlin Termin holen

Gartenlaube abreißen in Berlin

In einer Kleingartenanlage kommt kein Lastwagen bis an die Parzelle. Alles, was herauskommt, wird getragen oder gefahren – und genau das bestimmt den Aufwand.

Geräumte Fläche nach dem Rückbau eines Gartenhauses, Bodenplatte sichtbar
Wannsee: Was am Ende bleibt – eine geräumte Fläche.
Der Wegschmale Wege, kein Lkw
VorstandAbstimmung vor dem ersten Tag
GemischtHolz, Bauschutt, Hausrat, Grün
Preis stehtschriftlich nach der Besichtigung
Der entscheidende Punkt

Zwischen Parzelle und Container liegen 200 Meter

Berliner Kleingartenanlagen sind für Fußgänger gebaut. Die Wege sind schmal, oft nur gepflastert oder geschottert, und an vielen Anlagen endet die Zufahrt am Tor.

Damit ändert sich die Rechnung gegenüber jedem anderen Abbruch. Nicht das Zerlegen der Laube kostet die Zeit, sondern der Weg dorthin und zurück – mit jeder einzelnen Fuhre.

So arbeiten wirWir messen bei der Besichtigung den Weg ab. Der sagt mehr über den Preis als die Laube.

Wo eine Zufahrt möglich ist, klären wir sie mit dem Vorstand: Manche Anlagen erlauben das Befahren an bestimmten Tagen oder bei trockenem Wetter. Wo das nicht geht, arbeiten wir mit Kleingerät, Karre und Absetz­container am Tor.

Was auf einer Parzelle steht

Selten nur eine Laube

Nach dreißig oder vierzig Jahren Nutzung steht auf einer Parzelle deutlich mehr, als der Pacht­vertrag vorsieht.

Die Laube

Nach dem Bundeskleingartengesetz höchstens 24 Quadrat­meter einschließlich überdachtem Freisitz. Meist Holz auf Streifen- oder Punkt­fundament, gelegentlich massiv gemauert.

Die Anbauten

Geräte­schuppen, Gewächshaus, Pergola, Terrassenüberdachung. Häufig ohne Genehmigung entstanden und deshalb zwingend Teil der Räumung.

Der Untergrund

Fundamente, Plattenwege, Betonsockel und manchmal eine alte Sicker- oder Fäkalien­grube, die verfüllt werden muss.

Der Inhalt

Möbel, Geschirr, Werkzeug, Farbreste, Gasflaschen. Alles gemischter Abfall, der getrennt erfasst wird – siehe Entsorgung und Container.

Diese Mischung ist der Grund, warum eine Lauben­räumung mehr Sortier­arbeit verlangt als ein doppelt so großer Abbruch am Haus.

Die Regeln der Anlage

Was der Verein zu sagen hat

Eine Parzelle gehört nicht dem Pächter. Sie ist Zwischenpachtland, und der Verein entscheidet mit – beim Rückbau ebenso wie beim Bauen.

Vor dem ersten Arbeitstag

  • Abstimmung mit dem Vorstand über Termin, Zufahrt und Container­standort
  • Klärung der Wertermittlung – was abgelöst und was entfernt wird
  • Abmeldung von Strom und Wasser, meist über den Verein
  • Bäume prüfen: Auch in Kleingärten gilt die Berliner Baumschutzverordnung

Diese Punkte kosten eine kurze Nachricht und ersparen im Zweifel eine ganze Anfahrt. Wir übernehmen die Abstimmung gern mit, wenn Sie uns den Ansprech­partner nennen.

Was am Ende erwartet wird

In den meisten Berliner Anlagen ist eine geräumte, ebene Parzelle gefordert: keine Fundamente, keine Platten, kein Bauschutt im Boden. Der Nachpächter soll auf gewachsenem Boden anfangen können.

Wie weit das im Einzelfall reicht, steht in der Vereinbarung mit dem Verein. Wir arbeiten nach dieser Vorgabe – und dokumentieren mit Fotos, was tatsächlich entfernt wurde.

Worauf wir sehen

Vier Dinge, die auf alten Parzellen auftauchen

Asbesthaltige Wellplatten. Auf Schuppen und Lauben aus der Zeit vor 1993 liegen häufig graue Faserzementplatten. Sie werden beprobt und bei positivem Befund von einem zugelassenen Fachbetrieb abgenommen – nie zerschlagen, nie geworfen. Näheres dazu steht unter Garage abreißen.

Teerpappe. Alte Dachpappen enthalten oft teerhaltige Bestand­teile. Sie zählen als gefährlicher Abfall und gehen getrennt mit Nachweis in die Entsorgung.

Sicker­gruben. Wo es nie einen Kanal­anschluss gab, liegt im Boden eine Grube. Sie wird geleert, gereinigt und verfüllt – das gehört zur Räumung und wird gern übersehen.

Gasflaschen und Chemie. Propangas, Frostschutz, Pflanzenschutzmittel aus Jahrzehnten. Nichts davon gehört in den Container. Wir melden es an und geben es an der zuständigen Annahme­stelle ab.

Der Ablauf

Von der vollen Parzelle zur ebenen Fläche

Abgebrochenes Mauerwerk einer Gartenlaube als Schutthaufen auf der Parzelle
VorherDas Mauerwerk liegt – Kalksandstein, Ziegel, Rahmen.
Dieselbe Parzelle geräumt und eingeebnet, Schutt abtransportiert
NachherDerselbe Standpunkt – am Zaun und am Gewächshaus erkennbar. Alles abgefahren.

Absprechen

Termin mit dem Vorstand, Container­standort festlegen, Medien abmelden, Dach­material prüfen lassen.

Ausräumen

Inhalt heraus und getrennt gesammelt. Was noch brauchbar ist, wird beiseitegestellt, nicht entsorgt.

Laube zerlegen

Dach, Wände, Boden – in Teilen, die über den Weg passen. Holz und Metall gehen in getrennte Behälter.

Boden freilegen

Fundamente, Platten, Sockel und Gruben heraus. Anschließend wird verfüllt und eingeebnet.

Übergeben

Fläche besenrein, Fotos vom Zustand, Entsorgungs­belege für den Verein.

Eine durchschnittliche Parzelle mit Laube, Schuppen und Fundament ist in zwei bis drei Arbeits­tagen geräumt. Bei langem Weg zum Tor entsprechend länger.

Nicht nur Kleingärten

Wochenend­grundstücke am Stadtrand

Nicht jede Laube steht in einer Anlage. Am Berliner Rand und im Umland liegen Wochenendgrundstücke, für die andere Regeln gelten.

Dort ist der Eigentümer Herr des Verfahrens – kein Verein, keine Wertermittlung. Dafür greift die Bauordnung: Was fest gegründet ist und eine bestimmte Größe überschreitet, kann anzeigepflichtig sein.

Der praktische Unterschied liegt beim Zugang: Auf einem eigenen Grundstück steht der Container meist direkt daneben. Das macht die Arbeit deutlich schneller als in der Anlage mit langen Wegen.

Häufig kommt hier mehr zusammen als eine Laube: eine Garage, ein Carport, ein Neben­gebäude. Solche Fälle rechnen wir zusammen – mehr dazu unter Abbruch einzelner Bauteile.

Aus zwei Parzellen wird eine

Warum in Berlin gerade so viele Lauben fallen

Berlin hat rund 70.000 Kleingärten. Ein spürbarer Teil davon wechselt jedes Jahr den Pächter – und jeder Wechsel bringt die Frage mit sich, was auf der Parzelle bleiben darf.

Der Grund liegt in den gewachsenen Beständen. Über Jahrzehnte sind Anbauten entstanden, die nach heutigen Regeln nicht mehr zulässig sind: zweite Schuppen, massive Terrassen, überdachte Freisitze weit über das erlaubte Maß hinaus.

Bei der Übergabe wird das geprüft. Was über die Vorgaben hinausgeht, zählt nicht zur Wertermittlung und muss vom scheidenden Pächter entfernt werden. Für viele ist das der Moment, in dem sie zum ersten Mal an einen Rückbau denken.

Was das für Sie bedeutet

Je früher Sie wissen, was weg muss, desto ruhiger lässt es sich planen. Wir sehen uns die Parzelle gern schon an, bevor die Wertermittlung stattfindet – dann steht der Preis, wenn die Frist kommt.

Auch für Vereine und Verbände arbeiten wir: Wenn mehrere Parzellen in einer Anlage geräumt werden, lässt sich das bündeln. Ein Container, eine Anfahrt, ein Termin.

Was Kunden fragen

Häufige Fragen zur Lauben­räumung

Muss die Laube wirklich ganz weg?

Das entscheidet der Verein bei der Pacht­aufgabe. Ist die Laube in gutem Zustand und entspricht sie den Vorgaben, wird sie oft an den Nachpächter abgelöst. Nur was nicht übernommen wird oder nicht zulässig ist, muss weg.

Klären Sie das vor der Beauftragung – es kann Ihnen den größten Teil der Kosten ersparen.

Kommen Sie ohne Zufahrt an die Parzelle?

Ja. Wir arbeiten mit Kleingerät, Karren und einem Container am Tor oder am nächstgelegenen befahrbaren Punkt. Der Weg fließt in die Kalkulation ein, deshalb messen wir ihn bei der Besichtigung.

Was ist mit den Bäumen auf der Parzelle?

Bäume ab 80 Zentimetern Stammumfang sind in Berlin geschützt, auch in Kleingartenanlagen. Obstbäume sind teilweise ausgenommen. Was gefällt werden darf, klärt der Verein mit dem Bezirk – wir fällen nichts ohne diese Freigabe.

Nehmen Sie auch den Grünschnitt mit?

Ja. Rückschnitt, Sträucher und Wurzelwerk werden getrennt gesammelt und als Grünabfall verwertet. Von allen Fraktionen ist sie in der Entsorgung die preiswerteste – solange sie nicht mit Bauschutt vermischt wird.

Wie schnell können Sie kommen?

In der Regel innerhalb von zwei Wochen. In der Hochsaison zwischen September und November, wenn viele Pachtverhältnisse enden, kann es etwas länger dauern. Melden Sie sich früh, wenn ein Rückgabe­termin feststeht.

In Ihrem Bezirk

Wo in Berlin wir abreißen

Was ein Abriss kostet und wie lange er dauert, hängt weniger an der Menge als am Ort. Eine Garage im Hinterhof von Kreuzberg ist etwas anderes als dieselbe Garage in Zehlendorf, wo der Container auf dem eigenen Grundstück steht.

Für jeden Teil der Stadt haben wir aufgeschrieben, worauf es dort ankommt: Prenzlauer Berg · Neukölln & Britz · Kreuzberg & Friedrichshain · Mitte & Wedding · Charlottenburg & Wilmersdorf · Tempelhof & Schöneberg · Steglitz & Zehlendorf · Lichtenberg & Marzahn · Treptow & Köpenick · Spandau & Siemensstadt · Reinickendorf & Tegel.

Der nächste Schritt

Sagen Sie uns, bis wann geräumt sein muss

Bei der Besichtigung sehen wir uns Parzelle, Weg und Zufahrt an. Danach stehen Preis und Termin, der zu Ihrer Frist passt.

Kostenlose Besichtigung anfragen

Das hängt oft zusammen

Kevin, der digitale Assistent von DEMIUS — Bild von einer KI erzeugt Kevin antwortet sofort KI — dieser Assistent ist eine künstliche Intelligenz und antwortet rund um die Uhr