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DEMIUS – Abriss und Demontage, Berlin Termin holen

Abriss und Entkernung in Steglitz und Zehlendorf

Hier steht meist kein Mietshaus, sondern ein Haus mit Garten – oft das Haus der Eltern. Der Rückbau ist dann nur der letzte Teil einer größeren Sache.

Dachboden bis Kellereinmal durch das ganze Haus
Der Öltankerst entleeren lassen, dann planen
Baujahr Sechzigerniemand weiß mehr, was wo liegt
Preis stehtschriftlich nach der Besichtigung
Gartenhaus in Steglitz von innen, die Verkleidung ist ab, das Ständerwerk steht frei
Steglitz, September 2026: ein Gartenhaus wird zerlegt, nicht zerschlagen. Die Bretter bleiben ganz, das Ständerwerk steht.
Die Ausgangs­lage

Niemand weiß mehr, was wo liegt

Bei einem Mietshaus gibt es Pläne, eine Verwaltung und einen Hausmeister. Bei einem Einfamilien­haus gibt es meist nur den Keller und die Erinnerung der Kinder.

Wo die Heizung angeschlossen ist, wann der Anbau kam, ob unter dem Teppich noch Parkett liegt – das weiß oft niemand mehr genau.

Deshalb fangen wir hier anders an. Zuerst gehen wir durchs ganze Haus, vom Dachboden bis in die letzte Kellerecke, und machen Fotos. Erst danach wird gerechnet.

Ein Haus, das vierzig Jahre bewohnt war, hat mehr Schichten als jede Mietwohnung. Keine davon steht im Grundriss.Aus der Praxis

Der eigene Fall

Der Öltank im Keller

In vielen Häusern dieser Gegend steht noch eine Ölheizung, und damit ein Tank. Der ist der erste Punkt auf der Liste – vor jeder anderen Arbeit.

Und er ist der einzige, den wir nicht selbst erledigen. Ab 1.000 Litern Anlagen­volumen gilt nach § 45 AwSV Fachbetriebs­pflicht: Entleeren, Reinigen und Demontieren darf nur ein zertifizierter Betrieb.

Unter­irdische Tanks sind zusätzlich prüfpflichtig. Ober­irdische ab 10.000 Litern, in Wasserschutzgebieten schon ab 1.000 Litern. Und die Stilllegung wird der unteren Wasser­behörde angezeigt.

Für Sie heißt das: Wir koordinieren den Ablauf, aber wir setzen uns nicht über ihn hinweg. Erst ist der Tank sauber stillgelegt und dokumentiert, dann kommt der Rest des Kellers heraus.

Das klingt nach Umweg und ist keiner. Ein Haus mit ordentlich stillgelegtem Tank verkauft sich besser als eines, bei dem der Käufer diese Frage stellt.

Der Bestand

Was in einem Haus von 1962 steckt

Die Substanz ist meist solide: massive Außenwände, Betondecken über dem Keller, ein Dachstuhl aus Holz.

Die Einbauten sind es selten. Typisch sind ein gefliestes Bad mit gemauerter Wanne, Nachtspeichergeräte oder Ölheizung, dünner Estrich im Keller und ein Anbau aus den Achtzigern mit anderem Bodenaufbau.

Dazu Dämmungen, die später zwischen die Sparren kamen, und Leitungen, die in drei Etappen ergänzt wurden.

Beim Rückbau heißt das: Das Haus selbst bleibt, was es ist. Heraus kommt, was in fünfzig Jahren hineingebaut wurde.

Die Auftrag­geber

Wenn mehrere entscheiden müssen

Oft ruft nicht ein Eigentümer an, sondern eine Erben­gemeinschaft. Drei Geschwister, zwei Städte, eine Immobilie.

Wir schreiben das Angebot deshalb so, dass es auch der versteht, der nie im Haus war: Positionen einzeln, Fotos vom Zustand, ein klarer Termin.

Beauftragen kann einer mit Vollmacht der anderen. Wir brauchen keine Einigkeit über alles – nur Klarheit darüber, wer unterschreibt und wer die Rechnung bekommt.

Die Abgrenzung

Haushaltsauflösung oder Entkernung?

Das sind zwei verschiedene Dinge, und die Unterscheidung spart bares Geld.

Haushaltsauflösung heißt Möbel, Hausrat, Keller, Dachboden. Vieles davon können Angehörige selbst erledigen oder über Verschenkgruppen loswerden.

Entkernung heißt Bad, Küche, Bodenbeläge, Leitungen, Innenwände – alles, wofür Werkzeug und ein Container nötig sind.

Bei der Besichtigung sagen wir, was in welchen Topf gehört. Wenn Sie den Dachboden selbst räumen, steht das nicht in unserer Rechnung.

Einmal durch das Haus

Vom Dach bis zur freien Fläche

Der Vorteil

Warum hier vieles einfacher ist

Nach den Innenstadt­bezirken ist ein Einfamilien­haus eine Erleichterung. Der Container steht auf dem eigenen Grundstück. Es gibt eine Zufahrt, oft eine Garage, meist keine Nachbarn hinter der Wand.

Das verkürzt die Wege und damit die Zeit. Wo in Kreuzberg jeder Eimer vier Etagen hinuntergeht, rollt hier die Karre zehn Meter.

Geprüft wird trotzdem vorher: Trägt die Einfahrt einen vollen Container? Wie nah ist der Nachbarzaun? Wo liegen Leitungen im Vorgarten?

Die Kosten

Was den Preis hier bestimmt

Die Menge. Ein vierzig Jahre bewohntes Haus mit Keller und Dachboden hat mehr Material als drei Miet­wohnungen.

Die Trennung. Sortenrein getrennt ist die Entsorgung deutlich günstiger als eine Mischmulde. Bei Hausrat lohnt sich das besonders.

Die Vorarbeiten. Öltank, Zähler­abmeldung, Kaminkehrer – das läuft parallel, muss aber vorher angestoßen werden.

Wir rechnen nach Positionen ab. Was im Angebot steht, steht auch auf der Rechnung. Kommt beim Öffnen etwas heraus, das vorher niemand sehen konnte, melden wir es mit Foto, bevor weitergearbeitet wird.

Das Gebiet

Wo wir hier arbeiten

In Steglitz, in Lankwitz und in Lichterfelde – dort stehen die Siedlungs­häuser der fünfziger und sechziger Jahre.

In Zehlendorf, in Dahlem und in Nikolassee die größeren Häuser mit Garten, oft mit Anbau und ausgebautem Dach.

Unser Büro steht in der Prenzlauer Allee. Für den Südwesten planen wir eine Besichtigung am Stück ein – lieber einmal richtig durch das ganze Haus als zweimal halb.

Kellerwand mit abgeschlagenem Putz, dahinter kommt Bruchstein zum Vorschein
Hinter dem Putz steht Bruchstein. In Häusern dieses Alters weiß das vorher niemand – deshalb sehen wir zuerst nach.
Die Heizung

Wenn der alte Kessel herauskommt

Steht der Heizungs­tausch an, kommt zuerst der alte Kessel heraus – samt Speicher, Verteiler und den Rohren, die niemand mehr braucht.

Das ist gute Arbeit für uns, weil fast alles Metall ist. Metall wird getrennt verwertet und bringt Erlös, der in die Abrechnung einfließt.

Nachtspeichergeräte sind der zweite häufige Fall. Sie sind schwer, sie sitzen an der Wand, und sie werden als Elektro­gerät entsorgt – nicht im Bauschutt.

Den Kaminkehrer brauchen Sie ohnehin für die Abmeldung. Den Termin stimmen wir mit ab, damit nicht zweimal jemand kommen muss.

Holz-Gartenhaus in einem Steglitzer Garten, daneben liegen sortierte Bretter
Gartenhaus, Laube, Schuppen: Holzbauten kommen auseinandergenommen weg, nicht mit dem Bagger. Der Garten drumherum bleibt heil.
Abriss

Abriss auf dem Grundstück

Beim Elternhaus bleibt es selten beim Innenausbau. Fast immer steht noch etwas auf dem Grundstück: eine Garage, ein Carport, ein Gartenhaus, ein Anbau, manchmal ein alter Swimmingpool.

Das läuft in derselben Fuhre mit. Ein Termin, ein Container, eine Rechnung – das ist günstiger als zwei Anfahrten.

Soll das ganze Haus weichen, ist das eine eigene Sache: mit Abbruch­anzeige, Trennung der Anschlüsse und Freilegen des Untergrunds.

Mehr dazu: Hausabriss, Garagen, Garten­häuser.

Häufige Fragen

Was Auftraggeber hier meistens fragen

Können wir Möbel vorher selbst herausholen?

Ja, und das lohnt sich. Alles, was Sie selbst räumen, steht nicht in unserer Rechnung. Wir sagen Ihnen vorher, was sich lohnt und wofür Sie besser Hilfe holen – etwa bei schweren Schränken in engen Treppen­häusern.

Was ist mit dem Garten und dem Gartenhaus?

Machen wir mit. Gartenhaus, Carport, alte Terrassen­platten, Zäune – das läuft in derselben Fuhre. Mehr zum Abriss von Garten­häusern.

Das Haus soll verkauft werden – was lohnt sich?

Meist weniger, als man denkt. Ein besenrein leeres Haus verkauft sich gut; eine halbfertige Sanierung selten besser. Wir sagen ehrlich, wo der Rückbau dem Verkauf nützt und wo Sie das Geld dem Käufer überlassen sollten.

Und wenn Schadstoffe auftauchen?

Dann wird an dieser Stelle gestoppt. Bei Häusern dieser Zeit sind alte Bodenkleber, Dämmungen und Fliesen­kleber die üblichen Kandidaten. Wir melden es mit Foto, Sie entscheiden über die Beprobung, die Sanierung macht ein Fachbetrieb.

Was passiert mit dem Material?

Getrennt wird schon im Haus: Holz, Metall, mineralischer Bauschutt, Elektro­geräte und Restmüll jeweils für sich. Metall bringt Erlös, der in die Abrechnung einfließt. Wie wir entsorgen.

Wer bei Ihnen steht

In diesen Häusern findet man vieles erst, wenn man nachsieht. Deshalb sehen wir nach.

So arbeiten wir

Sie sprechen mit dem, der die Arbeit macht. Wer zur Besichtigung kommt, macht auch den Preis – und steht am Tag der Arbeit selbst im Staub.

Die Bilder auf dieser Seite sind von unseren eigenen Baustellen. Kein Bild ist gekauft, keines gestellt.

Der nächste Schritt

Einmal durch das ganze Haus

Schicken Sie uns die Adresse und ein paar Fotos, oder lassen Sie uns vorbeikommen. Wir gehen vom Dachboden bis in den Keller, sortieren, was wirklich heraus muss, und schicken das Angebot nach Positionen.

Lieber schreiben statt sprechen? Hier geht es mit E-Mail und Fotos.
Ihre Angaben nutzen wir nur, um Ihre Anfrage zu beantworten.

Alles zur Entkernung

Kevin, der digitale Assistent von DEMIUS — Bild von einer KI erzeugt Kevin antwortet sofort KI — dieser Assistent ist eine künstliche Intelligenz und antwortet rund um die Uhr